Verkäuferin baff – Kamera offenbart ungewöhnliches Hobby des Mannes

Die Kamera hütet ein Geheimnis: Mit einem mysteriösen Objekt kommen Regine Wiedenhoff und Anja Friedrich aus Bayern zu "Baresfür Rares". Mutter und Tochter haben ein Feuerzeug dabei, das sich bei näherer Betrachtung als Kamera entpuppt. "Das gehörte meinem verstorbenen Vater", sagt Friedrich in der ZDF-Trödelshow zu Moderator Horst Lichter. "Geheimdienst", wittert Lichter. Doch die 76-jährige Mutter vermutet, dass ihr Mann sie als Privatdetektiv benutzt hat. Denn die Kamera wurde auch als "Spionagekamera" bezeichnet.

"Im Kameragehäuse befindet sich ein Feuerzeug", erklärt "Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek. Hergestellt wurde das Modell seit den 50er Jahren von der japanischen Firma Nikkoh. "Doch eigentlich war das Feuerzeug nur als Gimmick gedacht", sagt Deutschmanek. Das Besondere sei die winzige Kamera, mit der unauffällig Fotos gemacht werden konnten. "Die passte überall hin, in jede Brusttasche." Allerdings waren dazu auch teure Minifilme notwendig.

“Bares für Rares”-Experte zieht Vergleich

70 Euro wünschen sich Mutter und Tochter für das kuriose Stück. Experte Deutschmanek nennt eine etwas größere Preisspanne. "Die Kamera ist nicht so hochwertig wie eine Minox", sagt der Sachverständige. Da sie jedoch noch funktioniere und in einem guten Zustand sei, könne die Feuerzeugkamera zwischen 60 und 100 Euro bringen. Doch was sind die Händler bereit zu zahlen?

"Ich wusste nicht, dass mein Mann so eine Kamera besaß", erklärt Wiedenhoff den erstaunten Händlern. "Er hatte in den 80er Jahren eine Privatdetektei", vermutlich habe er sie dafür angeschafft, mutmaßt die Witwe. Walter "Waldi" Lehnertz startet mit seinen obligatorischen 80 Euro. Doch auch Christian Vechtel ist an der Minikamera interessiert. Für 120 Euro erhält er den Zuschlag.

Die beiden Verkäuferinnen sind glücklich. Der Zufallsfund bringt mehr ein als erhofft. "Das kommt den Enkeln zugute", sagt Wiedenhoff.

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