Kebekus und Reeves erhalten Bayerischen Fernsehpreis

Für ihr Wirken zum „Brennpunkt Rassismus“ wurden die Komikerin Carolin Kebekus und die Moderatorin Shary Reeves mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Shary Reeves: Sie erhielt die Auszeichnung gemeinsam mit Carolin Kebekus. (Quelle: Andreas Rentz/Getty Images)

„Sie brechen mit Konventionen“

„Sie sind mutig. Sie sind klug. Sie brechen mit Konventionen. Und sie legen den Finger in Wunden“, befanden die Preisrichter. Thema von „Brennpunkt Rassismus“ waren die Proteste nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd. „Die beiden Frauen benennen strukturelle Probleme in den Medien, wo People of Color dann nicht zu Wort kommen, wenn sie zu Wort kommen müssten: beim Thema Rassismus“, hieß es weiter.

Elf Preise wurden verliehen, die mit insgesamt 110.000 Euro dotiert sind. Hinzu kommen zwei nicht dotierte Ehrungen. Die Gala zum Bayerischen Fernsehpreis fiel wegen Corona aus. Die Preise waren stattdessen vorab verliehen worden.

Michaela May erhält Ehrenpreis

Ehrenpreisträgerin ist in diesem Jahr Michaela May, bekannt aus der Krimireihe „Polizeiruf 110“ oder Kultserien wie „Kir Royal“ und „Monaco Franze“. „Mit ihrem Charme, Humor und menschlicher Tiefe ist sie zu Recht ein absoluter Publikumsliebling“, würdigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Münchner Schauspielerin.

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Ein Film mit Videos der Preisträger ist in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks zu sehen und läuft zudem am Mittwoch um 22.00 Uhr im BR Fernsehen.

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