"Ich bin baff!" – Dicke Überraschungen im Halbfinale von "Kampf der Realitystars"

Kehraus in Thailand: Vor dem Einzug ins Finale mussten bei "Kampf der Realitystars" gleich vier Kandidaten gehen. Dabei wendete sich das Blatt noch einmal komplett, denn es bildeten sich unerwartete Seilschaften. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Im Halbfinale von "Kampf der Realitystars" mussten die Bewohner gleich doppelt zittern. In der gefürchteten "Stunde der Wahrheit" kam es dieses Mal doppelt dicke: Vier Kandidaten mussten gehen. Georgina (zweite von links) war schon vor der Verkündung mit den Nerven am Ende: "Es ist alles so anstrengend, auch für meinen Geist." © RTLZWEI
Reif für seine Heimatinsel Ibiza: Strahlemann Johannes wurde im Halbfinale ausgebootet von seinen Mitbewohnern. Willi: "Der schleimt zu viel rum". Krümel: "Du erinnerst mich an einen manipulativen Politiker." Kevin: "Ich lasse mir nicht sagen, was ich zu tun habe." Der Geschasste war sich (wie so oft) keiner Schuld bewusst. © RTLZWEI
Alles andere als angestrengt: Krümel. Die Wahl-Mallorquinerin erklärte denen, die es bis dato noch nicht kapiert hatten: "Das hier ist ein Kampf der Realitystars. Jeder hat das Recht, für den Sieg zu kämpfen." Johannes gefielen die markigen Worte einer Frau so gar nicht: "Damit hast Du dich sehr angreifbar gemacht", nahm er sie ins Gebet. © RTLZWEI
Krümel zeigte sich von der Predigt des Johanniters unbeeindruckt. Ihre Meinung über den Mann, der ihr einflüsterte, was richtig und falsch sei: "Johannes macht sich selber etwas vor." Dabei hatte der Abend entspannt angefangen. Johannes hatte Krümel erklärt, wofür der Schlauch im WC gut ist. Krümel: "Supergeil! Ich bin jetzt Po-Duschen-Fan!" © RTLZWEI
Nass ging es auch her beim Gruppenspiel: Die Kandidaten mussten Wasser in Gummistiefeln und Warnwesten von A nach B transportieren. Das Auswringen gestaltete sich mit äußerstem Körpereinsatz. Ähnlichkeiten mit "Verruchte Orgie am thailändischen Traumstrand, Folge 3" waren natürlich rein zufällig und auf gar keinen Fall von RTLZWEI inszeniert. © RTLZWEI
Tatsächlich landete Georgina, wie vorhergesagt, auf dem letzten Platz in Sachen Echtheit. Große Kopfschmerzen bereitete das der mit allen Wassern gewaschenen Trash-TV-Personality aber nicht – im Gegenteil: "Um so älter der Star ist, um so faker ist er, glaube ich", erklärte sie ihre interessante Medientheorie. © RTLZWEI
Und dann setzte sie noch einen drauf. Die Gruppe solle gemeinsam entscheiden, welchen Kandidaten sie saven sollte. Georgina: "Ich schlage Willi vor. Der ist hier der Business-Älteste, und ohne den im Finale ist es scheiße." Nicht nur die anderen zeigten sich überrumpelt, auch der hochgelobte Herren war ungewohnt kleinlaut: "Jetzt bin ich baff!" © RTLZWEI
Schnell überwog dann bei Willi wieder der Übermut: "Scheiße, Finale! Wie geil ist das denn?! Danke, danke, danke!" Während der Herren emotional aufdrehte, unterstellten Johannes und Momo Georgina reine Taktiererei. "Die denkt wirklich, ich bin doof!", regte sich Momo über La Fleur auf. Die flötete: "Das war nichts gegen dich." © RTLZWEI
Johannes sah seine Felle davonschwimmen. Abends nahm er sich dann den aus seiner Sicht schwächsten Mitbewohner zur Brust: Fußballer Kevin Pannewitz (rechts). Als sei er sein Trainer, erklärte er ihm, wen er unter keinen Umständen abwählen dürfe: Melissa und Momo. Als Kevin zur Antwort ansetzte, unterbrach er ihn barsch: "Halt die Schnauze jetzt!" © RTLZWEI
Momo bekam von dem Einsatz seines Beschützers nichts mit. Er hatte nur Augen und Ohren für die Videobotschaft seiner Familie: Papa, Mama, Geschwister – alle da: "Wir lieben dich, Habibi!" Nicht nur bei dem 23-Jährigen flossen Tränen – auch Flirt Kate Merlan war sichtlich gerührt. "Du kannst so froh sein, dass du so eine tolle Familie hast." © RTLZWEI
Kate selbst hat eine schwierige Beziehung zu ihrer Familie, wie sie offenbarte: "Da gibt es nicht mehr viel zu retten", sagte sie. Mitbewohner Sam fühle mit der Ex von Benjamin Boyce: "Die Botschaft von Momo wäre genau das, was sich Kate gewünscht hätte", analysierte er. Stattdessen gab es einen "Ich liebe dich"-Gruß von ihrem besten Freund. © RTLZWEI
Neues Spiel, neues Glück: Die Realitystars mussten raten, zu wem Schlagzeilen wie "Betrunken im falschen Bett aufgewacht" gehören. Das war so spaßig, wie es sich anhört. Kate Merlan bewies dabei am meisten Gossip-Kompetenz und sicherte sich somit den Einzug ins Finale. Georgina wusste immerhin, dass Hashtag auf deutsch Raute heißt. © RTLZWEI
Cathy Hummels befragte die Realitystars in der "Stunde der Wahrheit": Wer sollte gehen und warum? Krümel sagte allen, dass Johannes sie an einen "manipulativen Politiker" erinnere. Der konterte: "Dann sage ich mal wie ein großer Politiker: 'Hol' mir mal 'ne Flasche Bier!', denn ich denke, wir gehen heute beide." Er sollte Recht behalten. © RTLZWEI
Neben Johannes und Krümel musste auch er gehen: Steff von "Goodbye, Deutschland". Er trug es mit Fassung. Enttäuscht reagierte Momo auf sein Ausscheiden. Er hatte zuvor noch Georgina gedroht: "Du bist mein Endgegner, ich werde dich im Finale schlagen." Dazu wird es nicht mehr kommen. Aber sein Flirt Kate hat noch Siegchancen. © RTLZWEI
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