Diese Horror-Highlights im September sind nichts für schwache Nerven

  • Gruselfans aufgepasst: Diese Streaming-Neustarts im September haben es in sich.
  • Während bei Netflix ein geheimnisumwitterter Priester für Unwohlsein sorgt, erzählt Sky von einem der furchteinflößendsten Filme aller Zeiten.
  • Horrorserie bis Dokumentarfilm: Horror-Fans kommen im September voll auf ihre Kosten.

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Ob dämonische Aktivitäten oder subtiler Psycho-Horror: Das Gruselfach ist und bleibt ein beliebtes Genre – im Kino wie auf dem Streamingmarkt. Das stellen nicht zuletzt erfolgreiche Franchises wie die „Conjuring“-Reihe oder die „Saw“-Filme unter Beweis. Längst haben auch Streamingdienste wie Netlflix, Disney+ und Amazon Prime Video dieses Potenzial für sich entdeckt und fördern das Gruselfieber ihrer Kundinnen und Kunden mit furchteinflößenden Filmen und Serien. Im September haben die VoD-Anbieter gleich mehrere Highlights aus dem Horror-Genre im Angebot.

„Midnight Mass“ (Netflix)

Einst war Riley Flynn (Zach Gilford) froh, seiner Heimat Crockett Island den Rücken kehren zu können. Nun muss er wieder auf die abgeschiedene Insel zurück – sehr zum Unmut der eingeschworenen Gemeinde. Rileys Ankunft ist jedoch nicht die einzige Überraschung, die die Bewohner des abgeschiedenen Örtchens erwartet: Auch die Fähigkeiten des charmanten jungen Priesters Paul (Hamish Linklater) sorgen für Verwunderung. Was steckt wirklich hinter dem ominösen Gottesdiener?

2018 entwickelte sich „Spuk In Hill House“ innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling. Kein Wunder, immerhin zeichnet Horror-Profi Mike Flanagan („Hush“, „Ouija: Ursprung des Bösen“, „Doctor Sleeps Erwachen“) für die Gruselserie verantwortlich. Mit „Midnight Mass“ beweist der Regisseur nun erneut ein Händchen für Übernatürliches. Die Serie mit Gruselgarantie startet am 24. September auf Netflix.

„American Horror Stories“ (Disney+)

„American Horror Stories“ ist die jüngste Serie von „American Horror Story“-Schöpfer Ryan Murphy. Thematisch unterscheidet sich das Spin-off nicht maßgeblich vom beliebten Original – grausame Morde, blutige Auseinandersetzungen und jede Menge Übernatürliches sind auch hier an der Tagesordnung. Anders als in Murphys bisherigen Anthologieserien erstrecken sich die angsteinflößenden Geschichten in „American Horror Stories“ aber nicht über eine gesamte Staffel. Stattdessen dürfen sich Fans auf sechs voneinander unabhängige Episoden freuen.

Für sein jüngstes Projekt hat Ryan Murphy wie gewohnt einen hochkarätigen Cast vor der Kamera versammelt: Neben neuen Gesichtern wie Paris Jackson und Kaia Gerber (Tochter von Supermodel Cindy Crawford) sind auch „American Horror Story“-Urgesteine wie Dylan McDermott und Matt Bomer Teil der Serie.

„Der Kastanienmann“ (Netflix)

In einem Vorort von Kopenhagen geht die Angst um: Seit eine Frau grausam ermordet wurde, ist in dem beschaulichen Örtchen nichts mehr, wie es war. Mit dem Fall werden die junge Kommissarin Naia Thulin (Danic Curcic) und ihr Partner Mark Hess (Mikkel Boe Følsgaard) betraut. Besonders mysteriös ist eine Kastanienfigur, die der Täter oder die Täterin neben der Leiche hinterlassen hat. Ist das Männchen womöglich ein Hinweis auf die totgeglaubte Tochter der Politikerin Rosa Hartung (Iben Dorner)?

Der Roman „Der Kastanienmann“ von Autor Søren Sveistrup avancierte nicht nur in seiner dänischen Heimat zum Nummer-eins-Bestseller, sondern wurde in 28 Sprachen übersetzt. Jetzt wird der Stoff in der gleichnamigen Serie von Netflix in sechs Teilen erzählt. Erfahrung im Nordic Noir bringt Sveistrup bereits als Ideengeber und Drehbuchautor der Serie „Kommissarin Lund – Das Verbrechen“ mit. Ob er auch in „Der Kastanienmann“ den Nerv der Zuschauerinnen und Zuschauer trifft, entscheidet sich am 29. September, wenn die Netflixserie startet.

So düster ist die Serienmörder-Serie "Der Kastanienmann" bei Netflix

„Memory: Über die Entstehung von Alien“ (Sky)

Anfang September startete Sky mit Sky Documentaries eine neue Programmmarke. Eines der ersten Formate, das unter der neuen Sparte sein Debüt feierte, rekapituliert die Erfolgsgeschichte des Horror-Meisterwerks „Alien“ von 1979. Der akkurat recherchierte 90-minütige Dokumentarfilm „Memory: Über die Entstehung von Alien“ richtet sich nicht nur an Filmfreaks und Horrorbegeisterte, sondern schlüsselt auch den kulturhistorischen Einfluss des Meta-Horrors auf.

Außerdem wirft der Film ein Schlaglicht auf die kreativen Masterminds, die den bahnbrechenden Sci-Fi-Film 1979 verantworteten: Drehbuchautor Dan O’Bannon, Regisseur Ridley Scott und Künstler und Szenenbildner HR Giger. Beteiligte, wie etwa die Schauspielerin Veronica Cartwright, erzählen von ihren Eindrücken am Set, dazu kommen die Witwen Dan O’Bannons und HR Gigers zu Wort. (tsch) © 1&1 Mail & Media/teleschau

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