Wie viel Wahrheit steckt wirklich im Netflix-Hit "Halston"?

Der Streaminganbieter Netflix wartet mit einer neuen Miniserie auf: Die Zuschauer können sich auf “Halston” mit Ewan McGregor (50) als extravagantem Designer in der Hauptrolle freuen. Der Mehrteiler ist mehr oder weniger biografisch und basiert auf dem Roman “Simply Halston” des Autors Steven Gaines. Erzählt wird die Geschichte des Modedesigners Roy Halston Frowick in den 1970er Jahren, dessen Leben mit zunehmendem Erfolg außer Kontrolle geriet. Doch wie viel Wahrheit steckt tatsächlich in der fünfteiligen Serie?

Ausführender Produzent ist unter anderem Starregisseur Ryan Murphy (55), den man schon durch das Erfolgsformat American Horror Story oder die Thrillerserie “Ratched” mit Schauspielerin Sarah Paulson (46) als skrupelloser Krankenschwester kennt. Der Modedesigner Halston, der von Ewan verkörpert wird, war einer der ersten weltbekannten US-Modeschöpfer. Seine letzten Lebensmonate verbrachte er mit seiner Familie in Kalifornien, bevor er 1990 an einer Aids-Erkrankung verstarb. Im Untergeschoss des Designers soll es des Öfteren heiß hergegangen sein – die Sexorgien in seinem Kellerclub zeigt die Serie jedoch nur für wenige Sekunden.

Die Darstellung von Halstons Drogenkonsum in der Serie entspricht tatsächlich der Wahrheit. Laut seinem Biografen André Leon Talley soll der Designer seinen Gästen regelmäßig große Mengen an Kokain serviert haben, das in einer Schale dargeboten wurde. In der Serie wird außerdem gezeigt, wie ein weiblicher Gast in einen Lüftungsschacht klettert, um in Halstons Club zu gelangen. Dort bleibt sie stecken und verstirbt. Diese erschreckende Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten – nur war es ein Mann und keine Frau, der dort sein Leben ließ.


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