Wie sie zur Geliebten von Ex-König Juan Carlos wurde

Sie lernte den damaligen König Spaniens, Juan Carlos, als einen “charismatischen und lustigen” Mann kennen. In einem aufsehenerregenden Interview erzählt sie Details ihrer Affäre zu dem früheren Monarchen. 

“Ich habe mich nicht in eine bestehende Liebesbeziehung gedrängt”

Nachdem Juan Carlos ihr seine Liebe gestanden hat, habe sie erst einmal gezögert. Schließlich sei der König ein verheirateter Mann gewesen – und ist es noch heute. 1962 heiratete er Sophia von Griechenland, mit der er drei Kinder hat. Corinna zu Sayn-Wittgenstein habe diese Tatsache “besorgt”. Nach “langem Werben” und Juan Carlos’ Aussage, er habe “mit seiner Frau schon über 30 Jahre das Bett nicht mehr geteilt”, ließ sie sich aber doch auf die Affäre ein.

2009: Juan Carlos mit Königin Sofia von Spanien – in diesem Jahr soll der spanische König um die Hand von Corinna zu Sayn-Wittgenstein angehalten haben. (Quelle: mago/CordonPress )

“Ich habe mich nicht in eine bestehende Liebesbeziehung gedrängt”, sagte sie im Interview. Das Königspaar habe zu diesem Zeitpunkt längst “getrennte Leben” geführt und Juan Carlos sei für seine außerehelichen Liebschaften bekannt gewesen. Die Beziehung zwischen zu Sayn-Wittgenstein und dem König habe “wunderbar funktioniert”, sagte sie und erklärte: “Wir trafen uns etwa einmal im Monat. Mal in Afrika, mal in Spanien auf seinem Boot oder Tauchen, dann im Jagdhaus La Angorrilla, nicht weit von Madrid.”

Sie hätten gerne gemeinsam gegessen, tiefe und intellektuelle Gespräche geführt. “Es war eine sehr glückliche Beziehung.” 2009 hielt der spanische König schließlich um ihre Hand an. Sie sagte Ja, trennte sich jedoch von ihm, nachdem er ihr kurze Zeit später eine weitere Affäre mit einer anderen Frau gestanden habe.

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“Regale voller Geldscheine”

Im Interview wurde zu Sayn-Wittgenstein auch gefragt, was sie von dem vielen Bargeld im Palast mitbekommen habe. “Juan Carlos zeigte mir einmal den Raum, in dem er Geldscheine aufbewahrt. Und ich war sehr erstaunt – denn da waren Regale voller verschiedener Währungen.” Das Geld sei für die Familie des Königs gewesen, er würde sich um die Bedürfnisse aller Mitglieder kümmern. Woher das Geld kam, wisse die Prinzessin nicht. Doch sie betonte: “Es braucht nur minimale Grundkenntnisse in Mathematik, um zu begreifen, dass dieser Lebensstil niemals mit der staatlichen Apanage zu finanzieren war.”

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