Vor Baldwin-Drama: Schoss Crew öfter mit scharfer Munition?

Schreckliche Erkenntnisse in der Todestragödie am Filmset von „Rust“. Am Freitagmorgen machte die traurige Nachricht die Runde, dass es bei den Dreharbeiten zu dem Westernfilm zu einem tödlichen Unfall gekommen war: Alec Baldwin (63) feuerte einen Schuss mit einer vermeintlichen Requisitenwaffe ab und traf unter anderem die Kamerafrau Halyna Hutchins, die dabei ums Leben kam. Mittlerweile ist klar: Die Waffe war scharf geladen. Doch warum? Angeblich sei die Pistole am Set für private Schießübungen genutzt worden.

Wie TMZ nun unter Berufung auf Augenzeugen berichtet, soll die Requisitenwaffe in der Vergangenheit schon öfter mit scharfer Munition geladen gewesen sein. Angeblich haben Mitarbeiter der Filmcrew ihre drehfreie Zeit für Schießübungen genutzt. Die Ermittlungen zur Klärung der genauen Hintergründe laufen derzeit aber noch. Laut einem ersten Ermittlungsbericht habe Alecs Pistole tatsächlich eine echte Kugel anstelle von Platzpatronen beinhaltet. Die Polizei habe bei ihrem Eintreffen am Set außerdem scharfe Munition und Platzpatronen im selben Bereich vorgefunden.

The Associated Press hatte zuvor bereits neue Einblicke in das Ermittlungsverfahren veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Schauspieler nicht gewusst hatte, dass seine Waffe geladen war. Angeblich habe der Regie-Assistent Dave Halls ihm zugerufen „Cold gun“, also „kalte Waffe“. Auf einem Wagen am Set hätten aber drei Pistolen gelegen – der Assistent griff – ohne sich dessen bewusst zu sein – offenbar zur geladenen Waffe.

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