Ungebrochen kreativ: Independent-King Roger Corman wird 95

Hamburg (dpa) – Ohne Roger Corman sähe die Filmwelt ganz sicher anders aus: Martin Scorsese, Jack Nicholson, Francis Ford Coppola, Peter Fonda oder Dennis Hopper – der US-Filmemacher gab vielen Talenten eine frühe Chance, sich zu beweisen.

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Und diese Einstellung hat sich Corman, der heute 95 Jahre alt wird, bis heute bewahrt. So hat der umtriebige und äußerst produktive Regisseur und Produzent während der Corona-Pandemie ein kleines Festival für alle ins Leben gerufen. Dabei sollten die eingereichten Filme nicht länger als zwei Minuten sein.

“Cormant Quarantäne Film Festival” hat er es genannt – verbunden mit der Hoffnung, dass es auch das letzte Festival seiner Art sein möge. Die recht innovativen Siegerfilme haben schließlich auf Cormans Instagram-Seite ihr Forum gefunden.

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Als Regisseur und vor allem auch als Produzent hat Roger Corman von Anfang an die Kosten im Blick gehabt. Sein Credo ist dabei recht einfach: minimales Budget, kurze Drehzeit und maximaler Profit. Keiner seiner Filme hat – nach eigener Aussage – jemals Verlust gemacht.

Dabei hat er immer auch ein Näschen für attraktive Stoffe gehabt – und nicht selten war der “König der B-Filme” und Independent-Pionier mit seiner eigenen Produktionsfirma seiner Zeit weit voraus. Ein psychedelisches LSD-Abenteuer war sein Film “The Trip” (1967), bei dem Peter Fonda, Bruce Dern und Dennis Hopper in den Hauptrollen zu sehen waren. Das Drehbuch stammte von Jack Nicholson.

Peter Fonda und Bruce Dern spielten zusammen mit Nancy Sinatra auch die Hauptrollen in “Die wilden Engel” (1966). Der Rockerfilm ist ein wichtiger Vorläufer des Kultfilms “Easy Rider”.

Hemmungen oder Grenzen hat Roger Corman nie gekannt. Viel Horror- und Science-Fiction-Trash findet man in seiner Filmographie: Titel wie “Die Wespenfrau”, “Satanas – Das Schloss der blutigen Bestie” oder “Mutant – Das Grauen im All” sprechen für sich. Alles Filme, die man auch heute noch mit dem größten Vergnügen sehen kann.

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