Strenge Auflagen: Ernst August wurde aus der Haft entlassen

Ernst August von Hannover ist zwar nach nur zwei Nächten in der Justizanstalt Wels wieder auf freiem Fuß – der Welfenprinz muss sich nun allerdings an einige Auflagen halten. Am vergangenen Montag wurde der 66-Jährige festgenommen, nachdem er mutmaßlich das Haushälterehepaar in seinem Jagdhaus im österreichischen Grünau angegriffen haben soll. Dabei handelte es sich schon um den dritten Ausraster seinerseits innerhalb von nur zwei Monaten. Weil Ernst August sich dem Tatort nicht nähern darf, ist nun unter anderem sein Anwesen für ihn tabu.

Das entschied die zuständige Haft- und Rechtsschutzrichterin am Mittwoch, wie Bild jetzt berichtet. Auch zu den angeblich Geschädigten, die bei dem Noch-Ehemann von Caroline von Monaco (63) angestellt sind, darf Ernst August keinen Kontakt aufnehmen. Weil der Vorfall nicht der einzige dieser Art in der jüngsten Vergangenheit war, wurden dem passionierten Jäger auch seine Waffen abgenommen: Nach einer Attacke auf die Polizei im Juli wurden bereits einige registrierte Pistolen eingezogen und nach einer Hausdurchsuchung am Dienstag laut der Zeitung Österreich auch einige historische Gewehre und Messer.

Wo sich Ernst August derzeit aufhält, ist nicht bekannt. Er könnte sich jedoch in eine der weiteren Welfen-Residenzen in der Region zurückgezogen oder ein Zimmer im Hotel eines Freundes in der Nähe bezogen haben. Noch eine weitere Option sei laut dem Zeitungsbericht, dass sich der Hannoveraner in psychiatrische Behandlung begeben habe. Wegen diverser Vergehen, darunter Widerstand gegen die Staatsgewalt, gefährliche Körperverletzung, gefährliche Drohung, Nötigung und Sachbeschädigung, wurde bislang keine Anklage erhoben. Das soll sich allerdings laut dem Staatsanwalt Christoph Weber in wenigen Wochen ändern, wie er gegenüber Bild ankündigte.


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