Schon zweimal verurteilt! Travis Scott stiftete Fans an, die Bühne zu stürmen

„Störung des öffentlichen Friedens“

Schon zweimal verurteilt! Travis Scott stiftete Fans an, die Bühne zu stürmen

Hätte Travis Scott die Tragödie verhindern können?

Travis Scott wurde zweimal nach Auftritten verhaftet

Beim Astroworld-Festival in Houston kam es zu einer Tragödie: Während des Auftritts von Rapper Travis Scott (30) brach eine Massenpanik aus: Acht Menschen starben, mehr als 300 wurden verletzt. Nun sollen Untersuchungen zeigen, wie es dazu kommen konnte. Trägt der Rapper, der sich bereits wehmütig zu Wort gemeldet hat, eine Teilschuld? Diese Frage kommt auf, nachdem Medien davon berichten, dass der Rapper bereits zweimal verhaftet wurde, weil er das Publikum zum Sturm auf die Barrikaden und Sicherheitsleute angestiftet hatte.

Im Video sehen Sie Aufnahmen des Konzerts, die stutzig machen und die Frage aufwerfen, ob das Unglück einfach ignoriert wurde.

Travis Scott forderte Fans auf, an Sicherheitsleuten vorbei zu stürmen

Der 30-jährige Musiker bekannte sich in der Vergangenheit schuldig, bei Konzerten in den Jahren 2015 und 2018 die öffentliche Ordnung gestört zu haben. Seine eigene Netflix-Dokumentation „Look Mom I Can Fly“ zeigt, wie Travis seine Fans dazu auffordert, sich an den Sicherheitskräften vorbei zu drängen und auf die Bühne zu kommen. Bei einer Show richtet Travis sein Wort an die Menge und ruft: „Bevor ich zum nächsten Song übergehe, muss ich noch ein paar Leute hierher einladen, um mit diesen m***********s zu wüten.“ Als die Fans seiner Aufforderungen nachgehen und an den Sicherheitskräften vorbei stürmen, ermutigt Travis sie weiter und sagt: „Ich sehe sie! Security, lasst sie durch.“ Eine Einladung mit Folgen. Später flieht Travis von der Bühne und dem Ort des Geschehens, als die Polizei erscheint.

Rapper beschuldigt seinen Sicherheitschef

Die Schuld sucht der Partner von Kylie Jenner damals nicht bei sich. Der 30-Jährige sagt zu dem Zeitpunkt, dass sein Sicherheitschef nicht „bei der Sache“ war. Doch diese Anschuldigung möchte der Verantwortliche nicht auf sich sitzen lassen. „Wir sind bei der Arbeit“, pflichtet der Sicherheitschef bei und verweist auf einen Security, der nach seinem Körpereinsatz mit gebrochenem Bein das Konzert verlässt.

Damals will die Polizei den Rapper wegen Anstiftung zum Aufruhr verklagen, doch der Musiker kommt mit einer Klage wegen Störung des öffentlichen Friedens davon. Es ist kein Einzelfall, wie in der Doku deutlich wird. Nicht einmal beim Astroworld Festival. Bereits 2018 geriet die Menge bei seinem Konzert außer Kontrolle. (lkr)

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