Rechtsstreit mit "Mail on Sunday" beendet

"Top-General beschuldigt Harry, den Marines den Rücken zukehren" lautete am 25. Oktober 2020 eine Schlagzeile, die auf der Website der "Mail on Sunday" erschien – und Prinz Harry, 36, so erboste, dass er rechtliche Schritte einleitete. Der Vorwurf: Verleumdung. Was war passiert?

Gegen diesen Artikel geht Prinz Harry vor

In dem inzwischen gelöschten Artikel stand, dass Harry einen Brief von Ex-Generalstabschef Richard Dannat, 70, ignoriert habe und der britischen Armee seit seinem Umzug in die USA die kalte Schulter zeige. Der Prinz, der von 2005 bis 2015 selbst dem Militär diente, empfindet dies laut seinen Anwälten als eine "persönliche Attacke" auf seinen Charakter. In einer Erklärung, die am heutigen 1. Februar in einer digitalen Sitzung vor Gericht verlesen wurde, sagten Harrys Anwälte, der Royal habe trotz Megxit "wiederholte und konzertierte Anstrengungen unternommen, um die Royal Marines und andere Angehörige der Streitkräfte weiterhin zu unterstützen". 

Zeitung entschuldigt sich, aber …

Schon im Dezember hatte "Mail on Sunday" eingelenkt und sich entschuldigt. Prinz Harry akzeptiert die Erklärung der Zeitung zwar, doch eigentlich geht sie ihm nicht weit genug. "The Telegraph" schreibt außerdem, Harry sei frustriert, dass die Entschuldigung ohne sein Wissen vor dem Abschluss des Vergleichs am heutigen 1. Februar veröffentlicht wurde.

Geld für Prinz Harrys Stiftung

Der Betreiber von "Mail on Sunday" erklärte sich im Zuge der Entschuldig bereit, eine Zahlung an die "Invictus Games Foundation" zu leisten. Die von Harry ins Leben gerufene Stiftung setzt sich für verwundete und kranke Soldaten sowie Veteranen ein. Über die Höhe der Summe ist nichts bekannt. Nach der heutigen Anhörung betrachte Prinz Harry den Rechtsstreit als abgeschlossen, heißt es.

Verwendete Quellen: telegraph.co.uk, itv.com

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