Prinzessin Dianas Ex-Butler enthüllt: So realitätsnah ist ihre Rolle in "The Crown"

Mit dem Start der fünften Staffel "The Crown", die sich hauptsächlich auf das turbulente Leben der britischen Royals in den 90er-Jahren konzentriert, ergeben sich gleichzeitig hitzige Diskussionen über die Wahrhaftigkeit der dargestellten Ereignisse. Jetzt äußert sich der ehemalige königliche Butler Paul Burrell, 64, zur neuen Staffel und warnt vor einer fehlerhaften Darstellung von Prinzessin Diana, †36.

Prinzessin Diana: Eine Verfechterin der Monarchie?

Die neue Staffel der royalen Serie spielt im Zeitraum von 1990-2003 und konzentriert sich vor allem auf die Rolle von Prinzessin Diana in der königlichen Familie. Neben dem Scheitern der Ehe von Diana und dem jetzigen König Charles, 73, wird in dieser Staffel außerdem das umstrittene Panorama-Interview mit Queen Elizabeth, †96, und das berüchtigte "Tampongate"-Telefonat thematisiert. Dianas Darstellung weist auf eine sehr rebellische Einstellung gegenüber der königlichen Familie hin, bei dem der Schein erweckt wird, sie habe für den Sturz der Monarchie gekämpft.

Paul Burell, der ehemalige königliche Butler von Prinzessin Diana, warnt jedoch vor dieser verfälschten Darstellung und behauptet, Diana sei eine "glühende Unterstützerin der Königin gewesen". Weiter betont der 64-Jährige auf seinem Instagram-Account, dass "die Version der Ereignisse von der Realität abweichen kann".

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Kein Spiegelbild der tatsächlichen Ereignisse

Der königliche Ex-Butler bezieht sich außerdem auf die Beziehung zwischen der Königin und Prinzessin Diana. "Die Zuschauer sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht alles, was sie sehen, ein genaues Spiegelbild oder eine Darstellung der tatsächlichen Ereignisse ist", so Burell. Diana soll sich in einem Brief sogar über den Wunsch der Aufrechterhaltung der Monarchie geäußert haben. Sie sei da "um, Mama (die Königin) zu unterstützen", so die Königin der Herzen.

Kritik an der Darstellung Dianas Tod

Neben Dianas Einstellung zum Königshaus wird aber auch die Art und Weise diskutiert, wie Diana 1997 ums Leben kam. Das Streaming-Portal Netflix hat sich dafür entschieden, die letzten Tage der Prinzessin in Paris nachzudrehen. Dafür erntete das Produktionsteam bereits Kritik, denn die Aufnahme des Autounfalls, bei dem Prinzessin Diana am 31. August 1997 ums Leben kam, wurde nur wenige Meter vom echten Unfallort im Pariser-Alma-Tunnel aufgenommen. Kritiker:innen äußern sich über die Entscheidung der realitätsgetreuen Aufnahme: "Die Macher der Show könnten sich wegen der Dreharbeiten in Paris den Vorwurf der 'Unsensibilität' gefallen lassen müssen." Vor allem auf Dianas Söhne, Prinz William, 40, und Prinz Harry, 38, dürften die Aufnahmen eine dramatische Wirkung haben.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk

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