Prinz Harry: Ist DAS der wahre Grund für die Trennung von Chelsy Davy?

Ab 2004 waren Prinz Harry, 38, und Chelsy Davy, 37, mit gelegentlichen Unterbrechungen ein Paar. Doch 2011 trennte sich das Paar endgültig. Die Unternehmerin, die in Simbabwe aufwuchs, habe nicht mit dem Medienrummel umgehen können, die konstante Belagerung durch Paparazzi sei nicht aushaltbar gewesen. In seinen Memoiren "Spare" geht Harry zwar ebenfalls auf diesen Aspekt der Trennung ein, doch aus seinen Ausführungen scheint sich noch ein weiterer Grund für das Liebesaus herauszukristallisieren.

Prinz Harry: „Ich wünschte mir nichts sehnlicher, als in den Krieg zu ziehen“

Von 2005 bis 2007 absolvierte Prinz Harry an der Royal Military Academy Sandhurst seine militärische Ausbildung. Eigentlich sollte Harry bereits im Irak eingesetzt werden. Doch nachdem zahlreiche Drohungen von Rebellenführern bekannt und der Royal als "Mutter aller Ziele" deklariert wurde, entschied man, den Prinzen nicht auszusenden. Eine große Enttäuschung für Prinz Harry, wie er in seinem Buch unmissverständlich darlegt. Dementsprechend froh sei er gewesen, stattdessen in Afghanistan in den Krieg ziehen zu können. Im Vorwege sei jedoch eine Ausbildung zum Fliegerleitoffizier nötig gewesen.

Während er diese machte, habe er sich beseelt und frei gefühlt. "Ich war überglücklich. Ich versuchte Chelsy nichts davon zu sagen, wenn sie abends anrief, aber es war ein Glücksgefühl, das sich nur schlecht verbergen ließ", schreibt der heute 38-Jährige. Denn während Harry beim Militär war, habe sich Chelsy "nicht beachtet" gefühlt, war häufig allein. "Sie wusste, dass ich mir nichts sehnlicher wünschte, als in den Krieg zu ziehen. Warum konnte sie nicht akzeptieren, dass ich ein bisschen abgelenkt war? Ich war völlig perplex." Er habe es ihr erneut erklärt und betont, dass er für seinen Lebenstraum eben "mit Herz und Seele bei der Sache" sein müsse.

Ende 2007 war es schließlich so weit: Harry machte sich auf zu seinem ersten Afghanistan-Einsatz. "[Chelsy] hatte mich rührend und zärtlich verabschiedet und versprochen, auf mich zu warten." Die damals in der britischen Presse kursierenden Trennungsgerüchten hätten also nicht gestimmt. Dennoch schien sich Chelsy nicht gleichermaßen für den Krieg begeistert zu können, wie ihr damaliger Partner.

„Ich blieb besorgt, was Granny darüber denken mochte

Nachdem Prinz Harry im Frühjahr 2008 nach Großbritannien zurückkehrte, reiste er kurzerhand mit Chelsy nach Botswana – zu seiner geliebten Ersatzfamilie. Seine Ersatzmama Teej habe sich deutlich intensiver nach seinem Befinden nach dem Militäreinsatz erkundigt als seine Freundin. "Mied sie Thema, weil sie immer noch sauer war, dass ich gegangen war?", wunderte sich der Sohn von König Charles, 74.

Später habe Teej Harry gefragt, ob die Beziehung zu Chelsy Zukunft habe, er sich vorstellen könne, mit ihr verheiratet zu sein. "Ich schätze Chelsys unbekümmertes und unverstelltes Naturell. Sie machte sich nie Gedanken darüber, was andere Menschen dachten. Sie trug kurze Röcke und hohe Stiefel, tanzt mit ganzer Seele […]. Ich schätzte all das an ihr … blieb aber besorgt, was Granny darüber denken mochte", sinniert Harry. Zudem offenbarte der Royal gegenüber seiner "Mom", dass seine Freundin den Mediendruck und all das, was zum "Royal-Sein" eben dazugehöre, nicht möge. Hinzu kam, dass auch Harry selbst nicht wusste, ob er Chelsy "bitten möchte, es auszuhalten".

Ein paar kurzweilige Trennungen sowie Eskalationen mit Paparazzi später beendeten die beiden ihre Beziehung endgültig. Ein Schritt, der nach den vielen gemeinsamen Jahren schmerzhaft war. Doch es funktionierte einfach nicht mehr – aus all den Gründen, die Harry aufführt. Für den Bruder von Prinz William, 40, ging es kurz darauf, im Frühjahr 2011, für eine zweite Tour nach Afghanistan.

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