Prinz Harry: „Es hätten zwei Bücher sein können"

Erst der Anfang?

Prinz Harry: „Es hätten zwei Bücher sein können"

In seiner Autobiografie „Reserve“ (Originaltitel: „Spare“) erhebt Prinz Harry (38) zahlreiche Vorwürfe gegen seine Familie. Insbesondere sein Bruder, Prinz William (40), kommt nicht gut weg. In einem neuen Interview offenbart Harry nun, dass er noch viel mehr hätte auspacken können – wenn er denn gewollt hätte.

Aus 800 Seiten wurden 400

Im Gespräch mit Bryony Gordon für den britischen „Telegraph“ erklärt der Prinz jetzt, dass ihm die Arbeit an seiner Autobiografie mit dem Ghostwriter J. R. Moehringer (58) die Augen geöffnet habe. So habe er sich an Momente zurück erinnert, die er zuvor verdrängt hatte. Unter anderem Details zu Missionen während seiner Zeit als Soldat in Afghanistan.

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Auch wenn Harry viele private Dinge in „Reserve“ offenbart, wollte er bei weitem nicht alles ansprechen. „Es hätten zwei Bücher sein können“, erklärt er in dem Interview. Der erste Entwurf habe etwa 800 Seiten umfasst, das fertige Buch hat etwas mehr als 400 Seiten. Manche Sachen seien einfach aus Platzgründen weggefallen, bei anderen habe er dem Ghostwriter von vornherein gesagt: „Schau, ich erzähle dir das für den Kontext, aber es gibt keine Möglichkeit, dass ich das da rein packe.“

Prinz Harry: „Sie würden mir niemals vergeben"

Prinz Harry sei bewusst gewesen, dass er Gegenwind bekommen werde, sobald er etwas über seine Familie schreibe. „Aber es ist nicht möglich, meine Geschichte ohne sie darin zu erzählen, denn sie spielen darin solch eine wichtige Rolle“, erklärt er. Man müsse zudem die Persönlichkeiten aller in dem Buch verstehen können. „Es gibt manche Dinge, die vorgefallen sind, insbesondere zwischen mir und meinem Bruder, und zum Teil auch zwischen mir und meinem Vater, von denen ich die Welt einfach nichts wissen lassen möchte. Denn ich denke, sie würden mir niemals vergeben.“

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Seine Familie soll Verantwortung übernehmen

Nun könne man durchaus sagen, dass es doch keinen Unterschied mache, bei dem, was Harry in „Reserve“ schreibe. Er sehe es aber so: „Ich bin gewillt, euch zu vergeben, für alles, was ihr getan habt. Und ich wünschte, ihr würdet euch wirklich vernünftig mit mir hinsetzen und statt zu sagen, dass ich im Wahn oder paranoid bin, […] eine richtige Konversation darüber führen.“ Denn was er wirklich wolle, sei, dass sie Verantwortung übernehmen „und eine Entschuldigung an meine Ehefrau“. In „Reserve“ berichtet Harry etwa auch davon, wie Williams Frau Prinzessin Kate (41), seine Ehefrau, Herzogin Meghan (41), zum Weinen gebracht haben soll.

(spot on news/ ean)

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