Nach Wutanfall am Set: George Clooney steht Kollege Tom Cruise zur Seite

Nach Wutanfall am Set: George Clooney steht Kollege Tom Cruise zur Seite

George Clooney verteidigt seinen Hollywood-Kollegen

Am Set des neuen „Mission Impossible“-Films in Großbritannien herrschte in den letzten Tagen nicht nur vor den Kameras ziemlich viel Action. Hollywood-Star Tom Cruise (58) soll während der Dreharbeiten der Kragen geplatzt sein, da sich einige Crewmitglieder offenbar nicht an Corona-Regeln hielten. Die Folge: Ein heftiger Wutausbruch des Schauspielers, der rasend schnell durch die Medien ging. Jetzt meldet sich Kollege und Superstar George Clooney (59) zu Toms Brüll-Attacke am Set zu Wort. Er kann den 58-Jährigen durchaus verstehen – hätte selbst aber anders reagiert.

So denkt George Clooney über den Corona-Ausraster

Im Interview mit Radiomoderator Howard Stern verteidigt George Clooney Tom Cruise. „Er hat nicht überreagiert, weil es wirklich ein Problem ist […] Ich kann verstehen, warum er so reagiert hat. Er ist damit überhaupt nicht im Unrecht“, meint der 59-Jährige. Schließlich möchte Tom Cruise unbedingt verhindern, dass seine Produktion abgebrochen wird, denn so würden viele Crewmitglieder wieder einen wichtigen Job verlieren. „Die Leute müssen verstehen, dass sie große Verantwortung haben“, findet George Clooney.

Er selbst nimmt die Corona-Pandemie sehr ernst und hat das Haus seit März kaum verlassen, wie er im RTL-Interview erzählt. Er und auch sein kleiner Sohn Alexander sind möglicherweise einem größeren Risiko ausgesetzt, da sie Asthma haben. „Unsere erste Aufgabe ist es also, dafür zu sorgen, dass wir sehr sicher sind“, so Clooney.

Im Radio-Interview gibt der Schauspieler trotzdem zu, dass er die Situation möglicherweise ein wenig anders geregelt hätte, als Tom Cruise: „Ich hätte es nicht so groß gemacht und Leute bloßgestellt.“ Aber er merkt an, dass man nicht urteilen kann, ohne die Umstände zu kennen: „Vielleicht hat er die Leute vorher schon 10-15 Mal darauf hingewiesen.“

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5 Mitarbeiter haben gekündigt

Erste Folgen hat Tom Cruises Wutausbruch schon mit sich gezogen: Gleich fünf Produktionsmitarbeiter sollen gekündigt haben, wie die US-amerikanische Zeitung „The Sun“ berichtet. Demnach sei die hitzige Situation am Filmset für die Crewmitglieder das Tröpfchen gewesen sein, was das Fass zum Überlaufen gebracht haben soll. Angeblich sei die Stimmung schon seit Wochen sehr angespannt, da Tom Cruise die Dreharbeiten nicht noch weiter verzögern will. „Er ist verzweifelt, dass andere die Situation nicht so ernst nehmen, wie er. Denn im Endeffekt bleibt alles an ihm hängen“, so eine anonyme Quelle.

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