Nach Justizpanne: Robert Geiss will Spanien verklagen

Aufgrund eines Computerfehlers wurde der TV-Star in Madrid festgenommen und musste eine Nacht in Untersuchungshaft verbringen. Nun will Robert Geiss prüfen, wie er gegen das Land Spanien vorgehen kann.

Eigentlich wollte die TV-Familie “Die Geissens” nur von Dreharbeiten in der Dominikanischen Republik zurück in ihre Heimat Monaco fliegen. Doch der Zwischenstopp in Madrid endete für Robert Geiss im spanischen Gefängnis. Der Millionär wurde von drei Polizisten aus dem Flugzeug geholt und abgeführt. Der Grund: Ein Fall aus dem Jahr 1999.

Den Behörden lag ein Haftbefehl vor, weil Robert Geiss damals, also vor über 21 Jahren, als geladener Zeuge nicht zu einem Gerichtsverfahren erschienen war. Der Vorwurf war längst verjährt, aber nie aus dem Computer gelöscht worden. Bei der Einreise in Spanien wurde dann der Behördenvorgang ausgelöst, der TV-Star verhaftet und ins Gefängnis gebracht.

Eine Justizpanne, für die Robert Geiss 30 Stunden lang in Untersuchungshaft saß. “Unter menschenunwürdigen Bedingungen”, wie er nach seiner Freilassung klagte. “Der Knast war der absolute Horror. Eine Katastrophe”, schilderte er im Interview mit RTL. Er habe mit 28 weiteren Häftlingen in einer fünf Quadratmeter kleinen Zelle ohne Bett ausharren müssen, weder Wasser noch Essen bekommen.  

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Er wolle das nicht einfach so hinnehmen und gegen die Behandlung durch die Behörden vorgehen, hatte der Millionär gedroht. Nun hat er tatsächlich rechtliche Schritte eingeleitet. “Die Rechtsanwälte der Familie in Deutschland und Spanien prüfen derzeit, ob es möglich ist, das Land Spanien wegen Amtshaftung (Freiheitsberaubung) zu verklagen”, teilte sein Management in Köln am Montag mit. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

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