Nach Gil Ofarims Vorwürfen: Patricia Kelly bestätigt Beleidigung ihres Managers im selben Hotel

Nach Gil Ofarims Vorwürfen: Patricia Kelly bestätigt Beleidigung ihres Managers im selben Hotel

Patricia Kellys Manager soll als „Drecks-Schwuchtel“ beschimpft worden sein

Nicht nur Gil Ofarim (39) soll im Westin Hotel in Leipzig Schlimmes widerfahren sein. Nach den Antisemitismus-Vorwürfen des Sängers gegen einen Angestellten des Hotels meldete sich Patricia Kellys (51) Manager Piero Vecchioli bei RTL und berichtete, dass er 2020 dort vom Hotelmanager homophob beledigt worden sei. Jetzt stärkt Patricia ihm bei Instagram den Rücken.

„Mein Manager Piero hat im vergangenen Jahr Ähnliches im selben Hotel erlebt"

„Ich bin erschüttert über die Erfahrung, die Gil Ofarim in Leipzig machen musste. Kein Mensch darf aufgrund Herkunft, Religion oder Sexualität Hass, Anfeindung und sonstige Diskriminierung erleiden müssen. Normalerweise halte ich mich zurück mit politischen Aussagen, weil ich mich vor allem als eine Künstlerin verstehe, die ihre Aufgabe darin sieht, Verbindungen herzustellen und Menschen zusammenzubringen. Jedoch kann und darf ich hier nicht schweigen“, beginnt Patricia Kelly ihren langen Text zu einem Bild, auf dem sie mit ihrem Manager auf dem roten Teppich zu sehen ist. „Mein italienisch-schweizerischer Manager Piero hat im vergangenen Jahr Ähnliches im selben Hotel erlebt, als wir gemeinsam für eine Produktion vor Ort waren. Daraufhin haben mein Team und ich das Hotel sofort verlassen und sind in ein anderes umgezogen“, beschreibt Patricia den Vorfall von 2020.

Im RTL-Interview erklärte Piero Vecchioli, dass der Manager des Westin Hotels ihn damals als „Drecks-Schwuchtel“ beschimpft und ihm Hausverbot erteilt habe. Wie er die Situation 2020 erlebte, schildert er im Video.

Hotel-Mitarbeiter soll beurlaubt worden sein

Hotelmanager hat sich zu Gils Vorwurf geäußert

Patricia beendet ihren Post versöhnlich: „Ich hoffe sehr, dass diese Vorfälle am Ende zumindest dazu beitragen können, dass wir alle unser Handeln überdenken und gemeinsam für eine offene und liebevolle Gesellschaft aufstehen und alles in unserer Macht Stehende tun, Fremdenhass und Hass im Allgemeinen zu überwinden.“

Hotelmanager Andreas Hachmeister hat sich inzwischen im RTL-Interview zumindest zu Gil Ofarims Antisemitismus-Vorwurf geäußert. Die von Gil geschilderten Geschehnisse seien „nicht tolerabel“ und müssten dringend aufgeklärt werden: „Wenn ein Mitarbeiter diskriminierende oder antisemitische Äußerungen getätigt haben sollte, werden Konsequenzen folgen. Wir stehen für Vielfalt gegen Diskriminierung und Antisemitismus.“ Nach Gils Vorwürfen habe es Mord- und Bombendrohungen gegen das Hotel gegeben, so Andreas Hachmeister. (csp)

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