Nach Böhmermanns Vorwürfen: Verliert Fynn Kliemann alles?

Ob sich Fynn Kliemann (34) von diesem Skandal jemals erholen kann? Vergangene Woche hat Satiriker Jan Böhmermann (41) im Rahmen seiner Late-Night-Show ZDF Magazin Royale aufgedeckt, dass Kliemann zu Beginn der Gesundheitskrise offenbar krumme Geschäfte mit fehlerhaften medizinischen Masken gemacht – und sich so auf Kosten seiner Geschäftspartner und Arbeiter bereichert hat. Die Vorwürfe gegen den Musiker schlugen in Deutschland hohe Wellen: Zahlreiche Fans und Freunde stellten sich bereits öffentlich gegen ihn. Auch sein erster Entschuldigungsversuch kam nicht gut an. Doch das ist nur die Spitze vom Eisberg: Kliemann muss sich jetzt vielen Konsequenzen stellen!

Laut dem Mediennetzwerk Funk ließen bereits zahlreiche Partner den „Zuhause“-Interpreten fallen – und cancelten lukrative Deals mit ihm: So hat der Mode-Onlineshop About You, den Kliemann offenbar auch betrogen hat, die betroffenen Masken inzwischen aus seinem Sortiment genommen. Ebenfalls hart: Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis hat ihm rückwirkend den Award für sein vermeintliches Masken-Engagement aberkannt.

Auch die Non-Profit-Organisation Viva con Agua, deren Aushängeschild er mal war, distanzierte sich bereits von dem 34-Jährigen. Genauso die Tafel Deutschland, mit denen er zuletzt noch zusammengearbeitet hatte: „Tafel Deutschland hofft, dass die Erfahrungen der vergangenen Wochen sowohl Fynn Kliemann als auch die Öffentlichkeit für die Situation armer Menschen sensibilisiert haben“, heißt es unter anderem in ihrer Stellungnahme. Ob der Vorfall auch rechtliche Konsequenzen für den 34-Jährigen haben wird, ist bisher unklar.

Doch Kliemann gehen nicht nur Geschäftspartner und Unterstützer flöten – er verliert auch rasant an Beliebtheit! Das zeigt sich deutlich anhand seines Instagram-Profils: So folgten ihm vor Bekanntwerden des Skandals am Donnerstag noch über 820.000 Abonnenten – inzwischen sind es nur noch 795.000 Follower (Stand 11. Mai, 15 Uhr). Und das, obwohl er gestern Abend in einem weiteren Statement versucht hatte, sich zu entschuldigen – und versprach: „Ich kann und will antworten. Aber ich brauche Zeit, bis ich Klarheit über die Details habe.“


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