Luke Mockridges gute Freundin Joyce Ilg zu Belästigungs-Vorwürfen: "Finde beide Seiten glaubwürdig"

Luke Mockridges gute Freundin Joyce Ilg zu Belästigungs-Vorwürfen: "Finde beide Seiten glaubwürdig"

Joyce Ilg kennt Luke Mockridge schon seit Jahren

Joyce Ilg (37) möchte sich kein Urteil erlauben – dennoch ist es ihr wichtig, sich zu diesem sensiblen Thema zu äußern. Die YouTuberin ist seit Jahren gut mit Luke Mockridge (32) befreundet und äußert sich jetzt erstmals in einem fast 35-minütigen Video zu den Vorwürfen der versuchten Vergewaltigung um den Comedian. Ihr sei es dabei wichtig, sich nicht auf eine Seite zu schlagen, denn jeder habe seine eigene „subjektive Wahrnehmung“.

Kann man zu 100 Prozent objektiv sein?

„Ich war natürlich auch schon mit ihm befreundet in der Zeit, wo er mit Ines zusammen war und habe da natürlich auch viel aus seiner Perspektive mitbekommen“, erklärt Joyce in ihrem langen IGTV-Video. Bei Ines Anioli handelt es sich um die Frau, die Luke Mockridge vorwirft, sie während ihrer Beziehung angeblich sexuell bedrängt zu haben.

Joyce sei ein Mensch, der immer versuche, sich beide Seiten anzuhören und zu verstehen – das fange schon bei kleinen Dingen an. Sie vergleicht das mit der Situation bei Geschwistern: „Wenn Eltern sich dann quasi nur die Geschichte von einem Geschwisternteil anhören und daraufhin das andere bestrafen. Man nimmt die Situation vielleicht manchmal anders wahr, als die andere Seite es schildert. Das muss man immer in Betracht ziehen, beziehungsweise man muss immer in Betracht ziehen, dass die Wahrnehmung eines jeden einzelnen Menschen subjektiv ist.“ Sie ist sich sicher: Niemand könne zu 100 Prozent objektiv sein.

Joyce ist es wichtig, in ihrem Video neutral zu bleiben und sich nicht auf eine Seite zu stellen. Denn zum einen ist sie gut mit Luke befreundet, zum anderen ist sie eine Frau, bei der selbst bereits Grenzen überschritten wurden. „Ich versuche hier heute nicht, euch zu sagen, was meine Meinung ist […] und dass ich mich hier nicht hinstellen und sagen möchte, dass ich weiß, was die Wahrheit ist. Denn auch ich war nicht dabei und auch jeder Beteiligte, und das ist jetzt nicht nur auf dieses Thema bezogen, sondern allgemein, hat nur seine subjektive Wahrnehmung.“

Im Video: „Wir haben es hier nicht mit einem Monster zu tun“

"Wir haben es hier nicht mit einem Monster zu tun"

Joyce möchte wie gesagt keine Partei ergreifen, gibt jedoch eine neutrale Einschätzung ab: „Ich finde ehrlich gesagt beide Seiten auf ihre Weise glaubwürdig. Ich kenne Lukes Seite aus persönlichen Gesprächen. Ich kenne Ines’ Seite aus den Sachen, die sie gepostet hat und ich habe mir natürlich auch ihre Podcast-Folge von vor ein paar Jahren angehört, wo sie über die Thematik spricht. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass hier einfach zwei subjektive Wahrnehmungen aufeinander treffen.“ Sie könne sich in beide reinversetzen, doch als Außenstehender sei es nicht immer einfach, sich ein Urteil darüber zu bilden, was in einer Beziehung abgelaufen ist.

Die Ermittlungen gegen Luke Mockridge wurden zwar bereits eingestellt, doch nachdem die Geschichte publik wurde, meldeten sich offenbar weitere Frauen zu Wort, denen etwas ähnliches widerfahren sein soll. Wie es für den 32-Jährigen jetzt weitergeht, ist unklar. Doch vorerst wird er seine Auszeit verlängern und sich auf unbestimmte Zeit aus der Öffentlichkeit zurückziehen. (dga)

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