Interview mit Hans Sigl: Hausbesuch beim Bergdoktor

Pünktlich zum Jahresanfang dürfen wir uns auf das erste TV-Highlight freuen. "Bergdoktor" Martin Gruber alias Hans Sigl, 52, steht in Staffel 15 vor echten Herausforderungen: Die Ex-Freundin ist schwanger, seine Verlobte sauer – die neuen Folgen versprechen Alpen-Drama pur (ZDF, Winterspecial am 13. Januar, dann ab 20. Januar jeweils 20:15 Uhr). Von Juni bis Dezember drehte Sigl rund um den Wilden Kaiser. Als GALA ihn erreicht, genießt er gerade einen drehfreien Tag – und ist entsprechend gut gelaunt und entspannt.

GALA: Wie relaxen Sie nach einem langen Drehtag?

Hans Sigl: Im Sommer bin auf dem Golfplatz, fahre Mountainbike oder gehe auf einen Berg. Hauptsache aktiv.

Welcher Berg darf’s dann sein?

Immer wieder der Wilde Kaiser. Ich entdecke stets neue Ecken und Wege, die ich noch nicht kannte. Dort gibt es übrigens inzwischen sogar eine "Bergdoktor"-Mountainbike-Route. 

https://www.instagram.com/p/CUVS1Aps94G/

"Der Bergdoktor" startet mit einem Winterspecial. Welchen Sport treiben Sie zu dieser Jahreszeit am liebsten?

Na ja, Skifahren ist schwierig. Überall heißt es: „Hallo, Herr Doktor!“ Deshalb habe ich mich dem Schneeschuhwandern zugewandt. Da biege ich einfach ab und bin ganz für mich. Meiner Frau gefällt es glücklicherweise auch.

Ihre Figur Martin Gruber wechselt des Öfteren die Partnerin. Übel nehmen es ihm die Zuschauer aber nie. Wie kommt’s?

Das muss man mal richtigstellen. (lacht) Er ist seit sieben Jahren mit der Anne zusammen. Na ja, die beiden waren mal kurz getrennt – da war er mit Apothekerin Franziska zugange und früher mit Andrea und Lena … Trotzdem ist Martin ein stabiler, treuer Mensch und leidet viel mehr unter den Flüchtigkeiten der Frauen. Er ist keinesfalls ein Alpen-Hallodri. 

Ihr TV-Familienmodell klingt sehr modern: Tochter Lilli wurde von zwei Vätern erzogen.

Als die Serie anfing, war dieser Erzählstrang höchst innovativ. Wir gehen immer mit der Zeit. In der neuen Staffel nehmen wir uns auch dem spannenden Thema Diversität an. Es wird einige überraschende Konstellationen geben, so viel kann ich verraten.

Der "Bergdoktor" wird immer erfolgreicher. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

An der Familiengeschichte, die alle Generationen fasziniert. Besucher am Set erzählen uns oft, dass auch sie immer mit der Familie schauen. Und einige haben sich sogar wegen der Serie für einen medizinischen Beruf entschieden, toll! Außerdem vermitteln wir ein Lagerfeuer-Wohlgefühl, nach dem man sich zurzeit noch mehr sehnt als sonst.

https://www.instagram.com/p/CTm9DyCMbYJ/

Wie lange mögen Sie noch der "Bergdoktor" sein?

Das ist einfach: So lange es mir Spaß bringt und ich in mir das Feuer für die Figur und die Story spüre.

Sitzen Sie in den nächsten Wochen auch zu Hause und gucken?

Ja. Auch ich sehe erst bei der TV-Premiere, was aus den Filmen geworden ist. Ich schaue genau zu und prüfe für mich, ob ich die emotionale Reise des Marin Gruber gut umgesetzt habe und sie mich berührt. Und ob Schnitt und Musik zusammenpassen.

Wie gut gefallen Sie sich auf dem Bildschirm?

Zu Beginn meiner Karriere fand ich es furchtbar, mich zu beobachten. Heute sehe ich das ganz pragmatisch. Umso mehr, als ich seit zwei, drei Jahren sehr zufrieden mit meiner Figur Martin bin. Sie ist jetzt genau so, wie sie aus meiner Sicht sein sollte.

Für Ihre Rolle müssen Sie gut in Form sein. Wie kriegen Sie das hin?

Ich bin der Ausdauertyp, ich bewege mich viel. Ich schwimme sehr gerne – im Sommer durch den Hintersteiner See am Wilden Kaiser. Sehr früh oder sehr spät ist es dort sehr schön.

Sie haben vor zwei Jahren etwa 20 Kilo abgenommen. Was tun Sie heute, wenn Sie plötzliche Gelüste verspüren?

Lustvoll „Ja“ dazu sagen! Aber nur manchmal – das ist der Trick. Und man sollte sich in Stress-Situationen nicht mit Schokolade umgeben, sondern Gemüsesticks auf dem Schreibtisch deponieren. Als ich so viel Gewicht verloren habe, habe ich den Zucker komplett gestrichen – und ihn irgendwann vergessen. Zucker ist eine Droge. Wenn man davon loskommt, ist das ein tolles Gefühl, weil man viel mehr Power hat.

Schaffen Sie es, weiter darauf zu verzichten?

Heute bin ich nicht mehr so streng. Ich esse mal was Süßes, greife aber auch zu Kohlrabi. Wir haben zwei Veggie-Days am Set, das wirkt sich positiv aus. Ich fühle mich nach einem vegetarischen Lunch viel konzentrierter.

Zuletzt war es bestimmt ganz schön kalt am Set.

Der Gruber-Hof ist angenehm beheizt. Außerdem habe ich Glück: Ich friere nicht. Ich weiß nicht, ob das genetisch ist. Aber praktisch ist es auf jeden Fall.

https://www.instagram.com/p/CMJ9kLbBKMJ/

Verwendete Quellen: instagram.com

Die ganze Story finden Sie in der neuen GALA oder 8x GALA testen mit 30% Ersparnis und einem Wunschgeschenk!

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel