Ernst August von Hannover muss in Wels vor Gericht

Bereits in der Vergangenheit hat Ernst August von Hannover für diverse Skandale in der Öffentlichkeit gesorgt. Nach seinem letzten Ausraster muss er in der kommenden Woche vor einem österreichischen Gericht erscheinen.

Dem Welfenprinz wird vorgeworfen, unter Alkoholeinfluss mehrere strafbare Handlungen ausgeführt zu haben, wie eine Mitarbeiterin des Landesgerichts Wels der AZ am Dienstag bestätigte. Ernst August habe sich fahrlässig durch Alkohol und Medikamente in einen “die Zurechnungsfähigkeit ausschließenden Rausch versetzt”.

Ernst August muss vor Gericht: Was ist passiert?

Im Juli 2020 war Ernst August kurzzeitig in eine Psychiatrie eingewiesen worden, nachdem er bei einem Polizeieinsatz auf seiner Jagdhütte in Österreich Beamte attackiert hatte. Im September kam es erneut zu einem Einsatz beim Welfenprinzen. Er soll ein Ehepaar bedroht haben und wurde daraufhin festgenommen. Zwei Tage später wurde der 67-Jährige allerdings wieder entlassen.

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Wie das Landesgericht Wels weiter mitteilt, wird das Verfahren öffentlich sein. Mit einem Ausschluss der Öffentlichkeit sei nicht zu rechnen, zahlreiche Medienvertreter aus dem In- und Ausland sollen sich bereits akkreditiert haben.

Ernst August will sich nicht äußern

Ernst August von Hannover schweigt bislang zu den Vorwürfen. “Unser Mandant sieht sich einer massiven medialen Vorverurteilung ausgesetzt, die ein faires Verfahren kaum mehr zulässt und zu der er persönlich keinen Beitrag leisten möchte”, teilt sein Verteidiger Malte Berlin in einer schriftlichen Stellungnahme der Austria Presse Agentur (APA) mit. Für Ernst August gilt die Unschuldsvermutung.

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