Er schwärmt von Helene Fischer

Chris Cronauer (26) ist erfolgreicher Songwriter und startet auch als Sänger durch. Er arbeitete unter anderem bereits mit Stars wie Nico Santos (28), Vanessa Mai (29) sowie Stereoact – und seit Neuestem auch mit Helene Fischer (37). Der 26-Jährige schrieb an ihrem Hit "Vamos a Marte" mit, den sie gemeinsam mit Luis Fonsi (43) aufnahm. Die Zusammenarbeit war für Cronauer "eine riesige Erfahrung und spannend", wie er im Interview mit spot on news erzählt. Außerdem spricht der Sänger über sein neues Album "Dankbar" und verrät, ob es zwischen ihm und seinem Bruder Daniel (28), der ebenfalls als Songwriter und Komponist arbeitet, manchmal Konkurrenz gibt.

Sie haben am Erfolgshit „Vamos a Marte“ von Helene Fischer und Luis Fonsi mitgewirkt. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Chris Cronauer: Wir haben damals im April/Mai 2020 bei uns in Mannheim und in Aichach die Demo-Version zu dem Song gemacht und ihn über unseren Verlag bei Universal Music eingereicht. Helene hat den Song gehört, mochte ihn und dann haben wir uns im Studio in Berlin getroffen und ihn gemeinsam ausgearbeitet.

Wie ist es, mit oder für Helene Fischer zu arbeiten? Wie haben Sie sie als Person kennengelernt?

Cronauer: Ich habe Helene als sehr, sehr zielstrebige und enorm professionelle Künstlerin wahrgenommen und so wie sie ist, ist sie auch sehr authentisch. Es war auf jeden Fall eine riesige Erfahrung und spannend, mit ihr zu arbeiten. Ich konnte selbst für mich sehr viel davon mitnehmen und lernen.

Helene Fischer zeichnet sich durch ihre Stimme und ihre aufwendigen Bühnenshows aus. Ist sie ein Vorbild für Sie?

Cronauer: Definitiv ist sie ein Vorbild. Ich denke, sie ist eine Art Vorbild für das Genre des gesamten Schlagers, weil sie die Sparten aus Pop und Schlager auf ein anderes Level gebracht und neu miteinander verbunden hat. Zusätzlich hat sie dem Ganzen eine neue Frische und Modernität gegeben und es kommerziell perfekt exportfähig gemacht. Sie ist einfach eine mega Künstlerin und deswegen, denke ich, gilt sie als Ikone für so ziemlich jeden deutschen Künstler.

Auch mit Vanessa Mai und Nico Santos haben Sie bereits eng zusammengearbeitet. Ist dadurch auch eine Art Freundschaft entstanden?

Cronauer: Ja, natürlich ist auf beiden Seiten eine Freundschaft entstanden. Songs verbinden, Musik verbindet und dadurch ist ein tolles Verhältnis entstanden. Es ist einfach schön, wenn man sieht, dass man gemeinsam etwas erschaffen und aufgebaut hat, was für immer bleibt. Sowas hält auch den Kontakt und die Freundschaft zueinander, definitiv.

Ihr Bruder ist ebenfalls Songwriter und Komponist. Gibt es zwischen Ihnen manchmal Konkurrenz?

Cronauer: Nein, Danni ist und bleibt in erster Linie mein Bruder und wir hatten schon immer zusammen die Philosophie gehabt "Alles was mir gehört, gehört auch Dir" und deswegen gibt's sowas bei uns auch nicht. Ich könnte generell mit solchen Personen nicht zusammenarbeiten, völlig unabhängig davon, ob das mein Bruder ist oder nicht. Streit und Neid kennen wir nicht und wir supporten uns bis an das Ende unserer Tage.

Sie sind auf einem Bauernhof aufgewachsen. Inwiefern hat Ihre Kindheit Ihren Blick aufs Leben beeinflusst?

Cronauer: Meine Kindheit hat mit Sicherheit meinen Blick auf das Leben stark beeinflusst. Wir sind sehr ländlich aufgewachsen, meine Oma und mein Opa hatten Kühe und Hühner. Wir haben das Landleben schon genossen und die bodenständige Einstellung von der Oma, Opa, Mama und Papa mitgenommen. Ich denke schon, dass das einen prägt und dass man sowas besonders in der heutigen Zeit wertschätzt und genießt.

Mit zwölf Jahren haben Sie angefangen, Lieder zu komponieren. Woher kommt Ihre Begeisterung für die Musik?

Cronauer: Meine Begeisterung für die Musik kam damals, weil ich immer Songs gehört habe und mein Ziel schon immer war, mich irgendwann selbst mit der Gitarre zu begleiten. Irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich mir dachte, dass es schon klasse wäre, auch eigene Lieder zu schreiben. Ich hatte schon immer Spaß daran, eigene Dinge zu kreieren, weil mir das "Covern" anderer Songs irgendwann zu langweilig wurde. So kam es, dass ich die Begeisterung am Songwriting schon in recht frühen Jahren gefunden habe.

Im Februar veröffentlichen Sie ihr Album „Dankbar“. Wofür sind Sie dankbar?

Cronauer: Ich bin dankbar für das Leben und die tollen Dinge, die mir schon alle widerfahren sind. Ich bin dankbar für die Musik, das Album und dass ich am Start meiner musikalischen Karriere und Laufbahn bin. Ich finde einfach, dass das Wort "Dankbar" etwas Positives ausdrückt und von Optimismus geprägt ist. Und zugleich ist "Dankbar" ein Titel auf meinem kommenden Album, welchen ich meiner Oma gewidmet habe.

Was dürfen Ihre Fans von dem Album erwarten?

Cronauer: Die Fans dürfen ein sehr ehrliches Album erwarten, auf dem nicht jeder Song gleich klingt. Es ist kein Konzeptalbum, auf dem sich die musikalische Wiedererkennung von Titel zu Titel widerspiegelt, sondern es hat viele verschiedene Facetten und Seiten von mir als Künstler. Es werden auch etliche Balladen zu finden sein, die von meinem Leben und echten Begebenheiten handeln. Ich habe mich auf dem Album ausgelebt und ausgetobt. Es wird ein sehr vielseitiger Mix.

Was haben Sie für dieses Jahr noch geplant?

Cronauer: Aktuell stehen noch ein paar TV-Shows an und das Album wird jetzt final fertiggestellt. Ich habe in den letzten Monaten aber auch tatsächlich sehr viel gearbeitet. Da freue ich mich drauf, dass es sich nun langsam etwas ruhiger zu Ende neigt, damit ich 2022 mit voller Kraft vorausstarten kann.

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