"Emily in Paris": Zwischen zwei Männern

Was für ein Weihnachtsgeschenk – ab 22. Dezember laufen die neuen Folgen des Netflix-Welterfolgs "Emily in Paris“. Wir verraten schon mal: Es gibt wieder tolle Outfits, eine Mädelsreise nach Saint-Tropez – und natürlich komplizierte Liebeswirren.

Emily, gespielt von Lily Collins, 32, die eigentlich in den extrem gut aussehenden Koch Gabriel (Lucas Bravo, 33) verliebt ist, lernt Alfie (Lucien Laviscount, 29) kennen. Der ist Amerikaner, null interessiert an der französischen Kultur, macht aber Emily ganz schön nervös.

Neuer Kerl, neue Locations, aber eines ist geblieben: Emilys kapriziöse Chefin Sylvie, gespielt von Philippine Leroy-Beaulieu, 58 – und die hat GALA so einiges über die Serie zu berichten.

Strenge Chefin – auch in Wirklichkeit?

GALA: Welche Rolle spielt Mode in Ihrem Leben?
Philippine Leroy-Beaulieu: Ich bin ja in Italien aufgewachsen, wo man sehr auf Qualität bei Stoffen und Schnitten achtet. Meine Mutter hat in der Modebranche gearbeitet. Auch meine Großmutter war eine elegante Frau. Nur als Teenager langweilte mich das alles; das war meine Form der Rebellion. (lacht) Heute liebe ich schöne Mode. Gar nicht mal die Trends, die schnell vergehen, sondern schön geschnittene Teile, die bleiben.

Sie spielen Emilys strenge Chefin. Mussten Sie selbst schon mal mit so jemandem arbeiten?
Nein. Aber ich kenne persönlich solche Frauen in der Modebranche und den Medien, die Angst haben, ihre Macht zu verlieren, die sich vorm Älterwerden fürchten und junge Frauen als Gefahr betrachten.

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Wie viel Sylvie steckt in Ihnen?
Beim Drehen habe ich immer mehr Gemeinsamkeiten entdeckt. Ich wusste vorher gar nicht, dass ich so eine Zicke sein kann. (lacht) Das hat richtig Spaß gemacht. Ich durfte mir für die Serie ein Handy aussuchen, das "Galaxy Z Flip 3“, und das lässt sich herrlich schnippisch zuklappen. Das passt wunderbar zu Sylvie, sie schnappt ja auch. (lacht)

Was ist eigentlich typisch für die Bewohner von Paris?
Sie haben leider keinen Sinn für Humor, sind immer ein bisschen mürrisch, aber dabei trotzdem liebenswert. Lustigerweise haben wir ja genau das in der Serie erzählt. Und viele Franzosen haben sich darüber geärgert. Was wiederum beweist, dass sie tatsächlich keinen Humor haben. Aber geschaut haben es dann alle.

Die erste Staffel war auf der ganzen Welt extrem erfolgreich.
"Emily in Paris" ist ja auch wie eine Schachtel Schokolade: Man möchte immer mehr davon und sie ganz aufessen. Nicht nur, weil sie in dieser Stadt spielt oder wegen der tollen Looks, die wir tragen. Unsere Serie macht einfach Spaß.

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Empfehlen Sie uns Ihren Lieblingsplatz in Paris?
Da gibt es viele. Aber an der Seine entlang zu spazieren, das gibt mir Ruhe und Luft zum Atmen. Und ich liebe die Brücken von Paris.

Zurück zur Mode: Haben Sie einen Style-Tipp für deutsche Frauen?
Nein, es sollen doch nicht alle gleich aussehen! Engländerinnen wie Französinnen, Deutsche wie Italienerinnen. Bitte nicht. Jede Frau sollte ihren eigenen Träumen folgen.

Und was gehört zu elegantem Stil?
Bei gutem Stil geht es gar nicht mal so sehr darum, wie man sich kleidet. Ein Tipp: Sich nicht über alles aufzuregen, das macht wahre Eleganz aus. 

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