Diane Kruger: "Er hat von Anfang an nicht an mich geglaubt"

Sie ist eine gefragte Schauspielerin, feierte 2004 als Helena in „Troja“ ihren internationalen Durchbruch. Quentin Tarantino war ihr gegenüber aber dennoch erst einmal skeptisch.

Diane Kruger und Quentin Tarantino 2011: Nach Startschwierigkeiten fanden sie doch beruflich zusammen. (Quelle: Marc Ausset-Lacroix/Getty Images)

„Er hat alle vorsprechen lassen“, sagte die 45-Jährige über das Casting zu „Inglorious Basterds“. „Mich wollte er aber nicht vorsprechen lassen, weil er mich in einem Film gesehen hatte, der ihm nicht gefiel. Er hat von Anfang an nicht an mich geglaubt“, erzählte Kruger im Podcast „Reign with Josh Smith“.

Um welchen Film es sich dabei handelte, hat die Schauspielerin allerdings nicht verraten. Doch sie führte weiter aus: „Tatsächlich war der einzige Grund, warum er mich vorsprechen ließ, dass irgendwann niemand mehr da war, der noch wollte.“

„Manchmal steckt man Menschen in Schubladen“

Für das Casting habe sie dann auf eigene Kosten von New York nach Deutschland fliegen müssen, um Tarantino dort zu treffen. „Ich musste durch all diese Reifen springen“, erklärte Kruger. Sie habe es aber machen wollen, um zu beweisen, was sie kann. „Und zum Glück hat alles funktioniert.“ Sie glaube, die Erfahrung sei auch für Tarantino eine Lektion gewesen: „Manchmal steckt man Menschen in Schubladen, das passiert mir auch. Und dann sind sie doch nicht so, wie man dachte.“

Diane Kruger in „Inglorious Basterds“ (Quelle: IMAGO / ZUMA Wire)

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In dem Film spielte Diane Kruger die deutsche Schauspielerin und Spionin Bridget von Hammersmark. „Inglorious Basterds“ war 2010 für acht Oscars nominiert.

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