Ashley Graham will nicht länger als „Plus Size“-Model abgestempelt werden

Ashley Graham will nicht länger als „Plus Size“-Model abgestempelt werden

Ashley Graham hasst es, ständig über ihren Körper sprechen zu müssen

Sie ist Aktivistin, Markenbotschafterin, Unternehmerin, Podcast-Moderatorin, Ehefrau und Mutter eines kleinen Sohnes – aber vor allem kennt man Ashley Graham (33) natürlich als „Plus Size“-Model. So ist sie berühmt geworden. Aber mittlerweile ist das eine Bezeichnung, die Ashley nicht mehr hören kann. „Ich hasse es, dass ich andauernd über meinen Körper sprechen muss“, erklärt die 33-Jährige nun im Interview mit dem „MSJ Magazine“.

Ashley ist für ihre Body Positivity berühmt

In ihrer 21-jährigen Karriere als Model gab es eine Menge Premieren. Sie war das erste Bikini-Model mit Größe 44, das 2016 auf dem Cover der „Sports Illustrated“ zu sehen war; das erste „Plus Size“-Model, das 2017 auf dem Titelblatt der Vogue erschien und das erste kurvige Model ihrer Generation, das 2018 als „Revlon“-Botschafterin einen großen Beauty-Vertrag in den USA an Land zog.

Meilensteine ihrer Karriere, die sich die Mutter des kleinen Isaac so erklärt: „Bei meiner Marke geht es um Selbstvertrauen und darum, dass man zu dem steht, was man ist, und dass man ehrlich zu dem ist, was man ist.” Ihr Einsatz für mehr Body Positivity und Selbstliebe kommt an. Doch, dass die 33-Jährige trotz ihrer zahlreichen Projekte und ihres Engagement immer wieder nur über ihren Körper und ihr Gewicht definiert wird, geht Ashley mittlerweile mächtig auf den Zeiger. Die in New York lebende Geschäftsfrau will nicht länger als „Plus Size“-Model abgestempelt werden.

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„Das ist der Grund, warum ich nicht die 'perfekten' Instagram-Fotos poste"

Im Gespräch mit WSJ beschreibt Graham, wie frustrierend es sei, ständig Fragen über ihre Figur beantworten zu müssen, und wies darauf hin, dass sie „keinen Mann kennt, der das tun muss”. Doch trotz ihrer Abneigung gegen den Stempel „Plus Size“, kündigt die 33-Jährige an, auch in Zukunft weiter darüber zu sprechen, weil ihr die Wichtigkeit des Themas bewusst sei.

„Was mich motiviert, weiterhin über meinen Körper zu sprechen, ist, dass ich niemanden hatte, der über seinen Körper sprach, als ich jung war”, erklärt sie. „Das ist der Grund, warum ich nicht die ‘perfekten’ Instagram-Fotos poste”, fährt sie fort. “Ich bleibe immer real, weil ich möchte, dass [die Leute] wissen, dass es Frauen mit Cellulite, mit Rückenfett, mit Dehnungsstreifen gibt.”

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