"Detlef goes Schlager": Macht Wendlers Ex-Manager diesen TV-Star zum Schlagerkönig?

  • Detlef Steves tritt vors Mikrofon: Der TV-Star, unter anderem bekannt aus „Ab ins Beet“, hat sich zum Ziel gesetzt, Schlagersänger auf Mallorca zu werden.
  • Doch der Weg zum Ballermann-König ist trotz prominenter Hilfe im Rücken steiniger als zunächst gedacht.

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Große Klappe und kurze Zündschnur: Mit dieser Kombination avancierte Detlef Steves zum Publikumsliebling zahlreicher Vox-Formate – von „Ab ins Beet“ bis „Hot oder Schrott – Die Allestester“. Nun bricht der TV-Star zu neuen mallorquinischen Ufern auf: Die sechsteilige Sendung „Detlef Goes Schlager“ begleitet den 53-Jährigen bei der Herausforderung, Ballermann-Star zu werden. „Wenn Detlef sagt, er wird Ballermann-Star, dann denke ich: ‚Der hat sie nicht mehr alle!'“, scherzt Ehefrau Nicole zum Start des Vox-Formats.

Zuversichtlicher äußert sich da Markus Krampe. Der einstige Manager von Michael Wendler ist ein alter Freund von Steves und begleitet ihn auf dem harten Weg zum Stimmungssänger. „Die wollen jemand, der einer von ihnen ist. Da passt Deffi wie die Faust aufs Auge“, beschreibt Krampe den Anspruch von Mallorca-Fans. Jetzt komme es darauf an, die „goldene Stimme aus Moers“ ans Tageslicht zu bringen – eine Menge Arbeit, wie der Künstleragent andeutet: „Stimmungssänger ist ein sehr harter Job und viel schwerer, als man es sich vorstellt.“

Probesingen bei Juliette Schoppmann – und Detlef geht der Puls

Schon die erste Aufgabe stellt Detlef auf die Geduldsprobe: Um seine gesanglichen Fähigkeiten beim Coaching mit Ex-DSDS-Teilnehmerin Juliette Schoppmann zu demonstrieren, soll er den Jürgen-Drews-Klassiker „Ein Bett im Kornfeld“ auswendig lernen – und scheitert fast daran. „Was tue ich mir eigentlich an?“, beklagt sich der TV-Star. „Ich hab ja so eine Riesen-Fresse gehabt.“

Um sich etwas sicherer zu fühlen, stattet Steves seinem Kumpel, dem Singer-Songwriter Markus Grimm, einen Besuch in dessen Studio ab. Der kennt seinen Pappenheimer gut genug, um festzustellen: „Sobald bei Detlef der Puls steigt, hat er keine Kontrolle über seine Stimme.“ Trotzdem piesackt er Detlef: „Um mit deiner Stimme zu brillieren, wann soll das stattfinden? 2035?“

Doch es hilft alles nichts: Einige Tage später erwartet Detlef die erste Gesangsstunde mit Juliette Schoppmann. „Es wäre ein Stachel, der sehr tief sitzen würde“, orakelt Manager Krampe über einen potenziellen gesanglichen Fehlschlag von Detlef. Wirklich zuversichtlich ist auch der nicht, prophezeit er doch den „Tag des Untergangs der deutschen Musik“.

Wie sich jedoch zeigt, waren die Sorgen unbegründet. Schoppmann ist zufrieden mit ihrem Schützling und auch Krampe spricht Detlef Mut zu: Seine Darbietung sei „bei Weitem nicht das Schlechteste“, was er in seiner Karriere von Partysängern gehört habe. Angesichts der Bestätigung von allen Seiten kullern bei Detlef erst einmal die Tränen: „Ich bin froh über den ersten Schritt, dass ich kein Vollpfosten bin.“

„Damit konnte keiner rechnen“: Detlef überrascht bei Hit-Produzenten

Zeit zum Durchatmen bleibt Detlef aber nicht, denn Markus Krampe wartet am Ende des Vocal-Coachings mit einer spektakulären Ankündigung auf. Er hat hinter den Kulissen einen Auftritt beim „ZDF-Fernsehgarten“ auf Mallorca für Detlef klargemacht – in nur fünf Wochen. „Jetzt ist mir schwindlig, Alter!“, quittiert Detlef die Neuigkeit. Schließlich ist ein eigener Song zu diesem Zeitpunkt noch nicht annähernd in Griffweite.

Das soll sich jedoch nur eine Woche später ändern, als Krampe Detlef ins Studio von Hit-Produzent Mike Rötgens lädt. Der hat Detlef einen Song „auf den Leib geschrieben“. Titel: „Deffinitiv“. Mit dem Partykracher rennt er bei Steves offene Türen ein. Doch nicht nur den Geschmack des angehenden Ballermann-Sängers trifft der Produzent von Jürgen Drews und Mickie Krause sofort. Auch Manager Krampe erkennt das Potenzial: „Ich höre schon die Münzen klimpern!“

Beflügelt von der eingängigen Melodie, traut sich Detlef direkt vors Mikrofon. Was eigentlich nur als Testlauf gedacht war, führt zu einem unerwarteten Ergebnis. „Deffi hat mal eben so in einer halben Stunde den kompletten Song in den Kasten gehauen. Damit konnte keiner rechnen“, kann es der baffe Krampe kaum glauben. Schneller als gedacht ist damit die erste Hürde auf dem Weg zum Mallorca-Sänger übersprungen – doch es wird sicher nicht die letzte bleiben. © 1&1 Mail & Media/teleschau

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