Demi Lovato eckt mit „Commander in Chief“ an

Mit ihrer neuen Single „Commander in Chief“ hat sich Demi Lovato nicht nur Freunde gemacht. Die Sängerin richtet sich in dem Stück direkt an US-Präsident Donald Trump und manche ihrer Fans finden, dass sie damit zu weit geht. In ihrer „Instagram Story“ postete Lovato beispielhaft einen Kommentar eines Anhängers, in dem es unter anderem heißt: „Ich hoffe du erkennst, dass dies die Leute, die nicht dieselbe politische Meinung wie du haben, dazu bringt, dass sie deine Musik nicht mehr hören können. (…) Ich persönlich schäme mich, aktuell ein Lovatic [Fanbezeichnung] zu sein. (…) Ich hoffe wirklich, dass dies nicht deine Karriere ruiniert.“

Lovato will sich jedoch nicht den Mund verbieten lassen und antwortete diesem Fan: „Du verstehst, dass ich als Promi auch das Recht zu einer politischen Meinung habe, oder? (…) Der Unterschied zwischen mir und dem Künstlertyp, den du dir wünschst und den du von mir erwartest, ist, dass es mich überhaupt nicht interessiert, ob dies meine Karriere ruiniert. Darum geht es nicht. (…) Ich habe ein Kunstwerk erschaffen, das für etwas steht, an das ich glaube. Und ich veröffentliche es sogar mit dem Risiko, dass ich dadurch Fans verliere. (…) So sehr ich auch darüber traurig sein möchte, dass ich dich enttäuscht habe, bin ich viel zu sehr damit beschäftigt, deprimiert darüber zu sein, dass du von mir erwartest, einer Queer-Hispanoamerikanern, meine Ansichten zu verschweigen, nur um meinem Publikum zu gefallen.“

Demi Lovato hat ihre aktuelle Single „Commander In Chief“ gestern Abend (14.10.) bei den Billboard Music Awards erstmals live vorgestellt.

Foto: (c) Universal Music

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