YouTuber MontanaBlack schießt im Urlaub heimlich Spanner-Fotos – Shitstorm!

Sexistische Aktion im Malta-Urlaub

Marcel Eris (32), bekannt als Influencer, YouTuber und Streamer MontanaBlack, hat einen großen Shitstorm kassiert, als er in seinem Livestream eine Frau belästigt und heimlich Fotos von ihr gemacht hat. Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten.

Mehr als drei Millionen Follower – ein großer Shitstorm

Kein Wunder, dass der Influencer viel Kritik für sein Verhalten erhält: In seinem Stream konnten seine Millionen Follower dabei zusehen, wie er von seinem Hotelbalkon aus Spanner-Fotos einer Urlauberin machte und ihr unangebrachte Sprüche wie “Zeig mal Titte!” zurief. Er bot ihr sogar an, zu ihm zu kommen, weil er noch Platz im Bett hätte.

Der YouTuber erntete schon häufiger Kritik, weil er auch in der Vergangenheit immer wieder sexistische Aussagen machte. Zuletzt fiel er mit dem Spruch “Frauen sind wie Hunde” auf. Sein Verhalten im Urlaub begründete er damit, dass es auf der Insel viele schöne Frauen gibt – da kann man ja nicht anders, als zu gucken. Laut MontanaBlack ist das als Kompliment gedacht. Die Community in den sozialen Medien ist da jedoch anderer Meinung und ließ in den Kommentaren ordentlich die Fetzen fliegen. Sie werfen ihm vor, Sexismus salonfähig machen zu wollen und bezeichnen sein Verhalten als Catcalling. 

Ein Video, das MontanaBlack online gelöscht hat

“Was soll das? Kriegt das gerade niemand mit? Warum darf sowas auf Twitch stattfinden? Was denkst du dir dabei? Unfassbar peinlich”, schreibt ein Twitter-User zu einem Video von MontanaBlack.

Öffentliche Entschuldigung auf Twitter

Nach dem Shitstorm entschuldigte sich der YouTuber öffentlich auf seinem Twitter-Account: Er wollte niemanden belästigen und möchte an seinem Verhalten arbeiten. Dennoch bleiben seine Äußerungen nicht ungestraft: Die Streamingplattform Twitch hat MontanaBlack für seine sexistische Aktion 33 Tage lang gesperrt und somit vom Streaming ausgeschlossen. 

MontanaBlack reagiert einsichtig: Er erklärt, dass sein “dummes und fragwürdiges Verhalten” nicht in Ordnung war und akzeptiert die Strafe der Plattform. Ob seine Fans ihm diese Aktion jedoch verzeihen, bleibt offen.

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