Manfred Thierry Mugler: Unfall war Auslöser für sein verändertes Gesicht

Im Fitnessstudio wurde Manfred Muglers Kinn zerschmettert

Nicht nur Heidi Klums “Meeedchen” machten in der ersten Folge der neuen GNTM-Staffel Schlagzeilen, sondern auch Gast-Juror Manfred Thierry Mugler. Nicht wenige TV-Zuschauer waren geschockt über das Gesicht des Modedesigners, der berühmt ist für seine extravaganten Entwürfe und sexy Silhouetten. Dass er sich dafür unters Messer gelegt hat, gibt der 72-Jährige offen zu. Der Auslöser für die drastische Veränderung war tatsächlich ein Unfall.

„Ich bin ein Superheld, also sollte ich auch das Gesicht eines Superhelden haben"

Was ist bloß mit seinem Gesicht passiert, fragten sich viele GNTM-Fans beim Anblick von Manfred Thierry Mugler, der an der Seite von Heidi Klum als Gast-Juror in der Auftaktfolge von GNTM 2021 die Walks der “Meeedchen” bewerten sollte. Vor allem Manfreds breite Nase und sein quadratischer Kopf stachen ins Auge. Dass da ein Beauty-Doc am Werk war, ist offensichtlich. Dazu steht Manfred Thierry Mugler auch.

Doch die Entscheidung für die drastische OP war nicht ganz freiwillig, wie er in einem Interview mit dem Magazin “Numéro Homme” im Jahr 2017 verrät. “Ich habe keine Implantate, auch wenn ihr das alle denkt. Aber mein Gesicht wurde rekonstruiert, nachdem ich einen schlimmen Unfall im Fitnessstudio hatte, bei dem es komplett zerschmettert wurde. Wäre das nicht passiert, ich hätte nie etwas mit meinem Gesicht gemacht. Aber da mein Kinn komplett neu gemacht werden musste, habe ich mir gedacht: ‘Warum nutzt du das nicht aus?’.” Sein ästhetisches Vorbild waren dabei die Statuen von Arno Breker.

Im Gespräch mit dem “Interview”-Magazin ging er 2019 ins Detail und verriet, dass er statt Plastik oder Silikon ein Stück Hüftknochen im Kinn hat. “Ich wollte, dass mein Gesicht Fortschritt ausdrückt. Nach Jahren als dünner Ballettänzer, wollte ich ein Krieger sein. Ich habe so viel erlebt, so viel gekämpft. Ich bin ein Superheld, also sollte ich auch das Gesicht eines Superhelden haben.”


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