Kultur spürbar machen!

Nicht nur in Salzburg konnten dieFestspiele dank ihres mutigen Einsatzes das Publikum mit Veranstaltungen locken– auch die Stadt Hohenems präsentierte sich in diesem Sommer in ihrerVielfältigkeit. Trotz der erschwerten Bedingungen war das Ziel ganz klar:Hohenems inspiriert und belebt die Kultur!

Unterstützt wurde die Stadt mit derFörderinitiative „Kultur im Jetzt“ des Landes Vorarlberg, einem Angebot, umCorona-bedingte, zusätzliche Veranstaltungsakzente setzen zu können, und dabeiKünstlerinnen und Künstler direkt zu fördern.

So konnten bewährte und wiederherbeigesehnte Formate und neue Workshops angeboten werden.

Attraktiver Kulturstandort

„Mein Motto ist: ‚Kultur istnicht nur für Eliten, sondern für Alle‘ Als Kulturstadtrat freut es michbesonders, dass wir in Hohenems die Kulturförderung für unsere Vereine in denvergangenen fünf Jahren um 60 % erhöhen konnten und die Stadt für neueKulturtreibende und Institutionen somit attraktiv machen konnten“, soKulturstadtrat Johannes Drexel.

„Ghörigkreativ“

Unter dem Motto „Ghörig kreativ“ wurdevom neu installierten Team der Kulturabteilung eine Veranstaltungsreiheentwickelt, die Begegnungen möglich machte und den Stadtkern belebte. Denn wohätten sich ein Mitmach-Zirkus, eine Schreibwerkstatt und das „Wilde Sticken“treffen können, wenn nicht in der Hohenemser Innenstadt. In Zusammenarbeit mitdem „vai – Vorarlberger Architektur Institut“ und dem Architekturkollektiv„Auf’strich“ wurden Palettenmöbel gemeinsam mit Jugendlichen gebaut, dieanschließend dem „Hock – ein Fest der Kultur(en)“ als Sitzgelegenheit verliehenwurden. Nun sind diese Möbel an Plätze zurückgekehrt, die für junge Menschenwichtige Begegnungsorte darstellen.

„Hock– Fest der Kultur(en)“

Sich Begegnen und Zusammensein standbeim „Hock-Fest“ Anfang August im Mittelpunkt dieses Events, das vom JüdischenMuseum initiiert und von der Stadt Hohenems sowie der Firma Collini unterstütztwurde. Auch das Erzählen spielte eine wichtige Rolle: Schon einen Tag vor demFest wurde eine neue Skulptur über dem Brunnen in der Marktstraße vor derEngelburg installiert: Der „Engel der Geschichte“, geschaffen von KünstlerGünther Blenke soll die Geschichte der Vergangenheit darstellen. Beim Festselbst kamen die Geschichten der Stadtbewohner in Führungen durch das Viertelzur Sprache und die musikalische Unterhaltung übernahm u. a. ein Bläserensembleder Bürgermusik, die beschwingt Dixie und Blues zum Besten gaben.

Einen musikalischen Höhepunkt gab esbereits einen Abend zuvor. Unter dem Motto „4 Posaunen 4 Stationen“ lud dieStadt Hohenems mit dem Posaunenquartett „Tetrapol“ zu einem musikalischen Spaziergangdurch Hohenems ein. Trotz der sommerlichen Temperaturen kamen zahlreicheMusikbegeisterte, um den Klängen der vier Vorarlberger Musiker zu lauschen. Undsie wurden belohnt: das Repertoire von Wagner bis Queen sorgte für Begeisterungin der Innenstadt.

„Strossaleaba“

Für Stimmung sorgte auch das beliebteund vielbesuchte „Strossaleaba“ – ein Markt für Kunterbuntes im August. VonKunst und Kulinarik über Tanz und Musik war in der Harrachgasse für jedenGeschmack etwas dabei. Erfreulich ist, dass ein weiterer Termin dafür bereitsgefunden wurde: am Samstag, dem 12. September 2020, findet – nur bei guterWitterung – von 9 bis 13 Uhr das bunte Treiben ein weiteres Mal statt.

Klassikauf Weltniveau

Im Herbst bietet die Stadt einbesonderes Programm für Klassikbegeisterte: Die Schubertiade, eines derrenommiertesten Schubert-Festivals weltweit, öffnet im Oktober wieder ihreTore. Ein weiterer Höhepunkt sind die Konzerte des Orchesters Arpeggione im Renaissancepalast.Für Sternstunden der geistlichen Musik garantieren auch heuer wieder dieChor-und Orgeltage in der Pfarrkirche St. Karl.

Die Klangmomente und Kulturakzentelassen die Stadt Hohenems zu einem spannenden Kulturraum werden, derinspiriert!

Alle Infos zu den Events undVeranstaltungen in Hohenems finden Interessierte stets aktuell unter www.hohenems.at/veranstaltungen!

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