„Klein- und Mittelbetriebe bestmöglich unterstützen“

Betriebe stärken und Ausbildung weiterforcieren.

Die Corona-Pandemie unddie zur Bekämpfung des Virus nötigen Maßnahmen haben auch Vorarlberg hartgetroffen. Aus diesem Grund hat das Land ein umfassendes70-Millionen-Euro-Impulsprogramm für die Vorarlberger Wirtschaft ins Lebengerufen.

Wettbewerbsfähigkeitstärken

Ein großes Augenmerk inder Unterstützung des Landes gilt dabei den zahlreichen Vorarlberger Klein- undMittelbetrieben, die über 95 Prozent der Unternehmen im Land darstellen. Mitihren innovativen Produkten, der starken Verantwortung für den Lebensraum unddurch ihre tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden sie das Rückgratunserer Wirtschaft im Land und tragen wesentlich zum Wohlstand in Vorarlbergbei. Einen weiteren wichtigen Baustein ihrer Arbeit stellt zudem die Rolle alsAusbildungsbetriebe für die Jugend im Land dar. Aus Landessicht geht es jetztdarum, die Wettbewerbsfähigkeit der vielen KMU in dieser schwierigen Phasewieder zu stärken. Denn insbesondere für die Wirtschaft entwickelt sich diePandemie-Bekämpfung zu einem entscheidenden Standortfaktor. Zur Stärkung derheimischen Wirtschaft wurde deshalb von Seiten der Landesregierung einumfangreiches Vorarlberger Impulsprogramm auf die Beine gestellt. Großes Zielist es, den Aufschwung zu unterstützen, den Arbeitsmarkt zu stärken und Anreizezu bieten, damit die Konjunktur wieder anzieht. Ein Schwerpunkt desImpulsprogrammes gilt daher den Beschäftigungsmaßnahmen. Dafür stellt das Landzusätzlich zu den budgetierten neun Millionen Euro mindestens weitere dreiMillionen Euro zur Verfügung. Besonderes Augenmerk gilt der Jugendbeschäftigungund dem Lehrstellenangebot. Denn Jugendliche dürfen nicht zu den Verlierern derKrise werden.

Deshalb wurde mit dem„Vorarlberg Bonus“ ein neues vorarlbergspezifisches Programm zur Unterstützungder Lehrausbildung initiiert. Gefördert wird die Aufnahme von Lehrlingen, dienoch keine Lehrstellenzusage haben, insbesondere „benachteiligter“Jugendlicher. Wird ein Jugendlicher dieser Zielgruppe als Lehrling aufgenommen,wird dem Betrieb eine Förderung von 5000 Euro gewährt. Damit wollen wirJugendlichen den Weg ins Arbeitsleben erleichtern und den ­Betrieben diedringend benötigten Fachkräfte zur Verfügung stellen.

Digitalisierungvorantreiben

Auch der Digitalisierungsschub, den die Corona-Krise – etwa mit Homeoffice und E-Learning – bewirkt hat, muss weiter forciert werden. Mit einem eigenen sieben Millionen Euro schweren Digitalisierungspaket soll der Schwung der digitalen Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung genutzt und der Breitbandausbau weiter vorangetrieben werden. Markus Wallner Landeshauptmann

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