Familie Corona ist genervt: Name ist „nach wie vor eine Mega-Belastung“

„Hallo, mein Name ist Corona!“

Wer heutzutage “Corona” hört, denkt an das Virus, das unser aller Alltag vollkommen durcheinander gewirbelt hat, uns viele Einschränkungen bringt, Menschen, die wir lieben, krank macht und sogar zum Tod führen kann. Mit diesen schlimmen Dingen möchte man vor allem den eigenen Namen nicht wirklich in Verbindung bringen. Wir haben bereits im März mit Familie Corona aus Bregenz in Österreich gesprochen. Schon da waren die sympathischen Coronas genervt von dummen Witzen oder Sprüchen über ihren Namen. Im Video sehen Sie das Gespräch von damals. Aber wie geht es den Österreichern mit dem behafteten Nachnamen heute? Denken Sie bereits darüber nach, den Namen zu wechseln? Wir haben nachgefragt!

Tochter Chiara arbeitet beim Radio

“Es ist nach wie vor eine Mega-Belastung”, verrät Sandra Corona RTL am Telefon. “Es war sogar so, dass ich meinen Namen verleugnet hab. Wenn ich irgendwo bin und man meinen Namen wissen möchte, sag ich den Namen meiner Mama.” Am schlimmsten sei die Situation allerdings für Tochter Chiara Corona, die als Moderatorin bei Radio Vorarlberg tagtäglich über das coronavirus berichten muss. Der Sender habe eingeführt, dass drei Tage im Monat “corona-frei” seien, erzählt uns Mutter Sandra. “Und da kommen tausende Kommentare ‘Da muss aber die Chiara frei machen'”. Dabei war die Familie eigentlich immer sehr stolz auf den Namen und die sardischen Wurzeln.

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Irgendwie sind wir mittlerweile doch alle CORONA-MÜDE, oder?😷🙉 Deswegen legen wir mal eine Pause ein: Morgen gibt es bei uns den ganzen Tag kein Wort zum Thema Corona oder Lockdown. Versprochen! Wir freuen uns auf euch! ☺️🤗 LG Sandra und Veithi

„Eigentlich war es immer cool, so zu heißen“

“Mein Mann kommt aus Sardinien und der Name stammt ja von dort und wir waren eigentlich immer mega stolz auf den Namen”, so Sandra. Corona ist das italienische Wort von Krone – auch das Virus hat durch seine Zackenform den Namen daher. “Eigentlich war es immer cool, so zu heißen. Im Moment, ich weiß es nicht, ich kann’s nicht sagen”, gibt Sandra Corona zu, als wir sie fragen, ob sie den Namen vielleicht sogar ändern würde. Ihre Tochter sei sich immer sicher gewesen, im Falle einer Hochzeit den Namen Corona zu behalten. “Jetzt ist sie schon am überlegen, ob sie dann nicht doch den Namen wechselt. Es ist traurig!”

Aber wie geht die Familie damit um? “Wir haben jetzt für uns beschlossen, es wird nichts mehr gelesen, keine Nachrichten. Wir machen das, was die Regierung sagt, wir halten uns an die Vorschriften, aber lesen möchte ich nichts mehr”, erklärt Sandra Corona. Und fügt hinzu: “Covid-19 wäre uns lieber wie Corona.”

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