Die Lehre als Sprungbrett genutzt

Michael Franzelin startete 2004 seine Lehrausbildung als Anlagenelektriker bei den damaligen Vorarlberger Kraftwerken. 15 Jahre später ist er an seinem Ziel angekommen: Als Teamleiter und gewerberechtlicher Geschäftsführer der Telekomsparte des Energiedienstleisters illwerke vkw lebt er die „perfekte Kombination aus Personalführung, Management und Technik“.

Mit Fleiß, Einsatz und Willen

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – dieser Glaubenssatz aus dem Volksmund wird viel zu oft zitiert und bisweilen auch dort, wo die Hoffnung auf ebendiesen Weg schwindet. Betrachtet man allerdings die bisherige Berufslaufbahn des jungen Dornbirners Michael Franzelin, passt diese Aussage perfekt, denn mit viel Fleiß, Einsatz und Willen, ist der 31-Jährige Vater von zwei Söhnen die Karriereleiter steil nach oben geklettert.

Wenn das Vertrauen stimmt

„Ich habe von Beginn an gewusst, dass ich eines Tages Führungsverantwortung übernehmen will, das hat mich immer angetrieben“ erzählt Michael. Auch seine Vorgesetzten – angefangen bei seinen Ausbildnern während der Lehrzeit – erkannten den Willen und vor allem das Talent dazu rasch. Nach seinem Lehrabschluss wechselte der frischgebackene Anlagenelektriker in die Trafowerkstätte und tauschte schon kurze Zeit später die manuelle Tätigkeit in der Werkstätte gegen das Büro. Insgesamt 9 Jahre arbeitete er im „Zentralnervensystem“ der Vorarlberger Energieversorgung, in der Hauptschaltleitung von vorarlberg netz in Bregenz. „Von der Pike auf“ lernte er die Tätigkeit in der Technischen Informationsverarbeitung als Systemtechniker in der Leitsystembetreuung, plante seinen nächs ten Karriere schritt und absolvierte via Abendmatura die Berufsreifeprüfung. Als Pionier und erster Dualstudent der illwerke vkw meisterte er berufsbegleitend das „Elektrotechnik Dual“-Studium der Fachhochschule Vorarlberg. „Die illwerke vkw war bei der dualen Ausbildung von Beginn an mit an Bord und bot mir die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. So ein Schritt ist nur dann möglich, wenn das gegenseitige Vertrauen da ist: einerseits braucht es die Flexibilität und Unterstützung des Arbeitgebers – auch von Seiten der Vorgesetzten und Kollegen. Andererseits muss ich als Mitarbeiter diesen Vertrauensvorschuss auch wieder rechtfertigen, denn die Erwartungshaltung ist natürlich hoch“, erzählt der Energietechniker.

Der große Karrieresprung

In Michael Franzelins Fall war das Vertrauen gerechtfertigt, denn nach dem erfolgreichen Studienabschluss erhielt der junge Akademiker zunächst
mehr Verantwortung in seinem bisherigen Tätigkeitsfeld und durfte unter anderem in der Hochspannungsnetzausbauplanung einige Agenden übernehmen. 2019 dann der ganz große Karrieresprung: Michael bekam die Funktion des Teamleiters und gewerberechtlichen Geschäftsführers der Telekommunikationssparte des Unternehmens übertragen, die neben den
internen Agenden auch verfügbare Übertragungskapazitäten auf dem externen Kommunikationsmarkt anbietet. Damit ist er seither nicht nur der Herr über die landesweiten Richtfunk- und Datenfunksysteme, Glasfaser- und Kupfernetze, Festnetz- oder Mobiltelefonie, sondern vor allem auch über das Budget, die Strategie und 16 motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Bregenz und Van dans.

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel