Beine rasieren: Kannten Sie schon diese Tipps?

Beine rasieren: So funktioniert’s ohne Rasierpickel und rote Stellen

1. Schritt: Beine warm anfeuchten

Bevor Sie mit dem Rasieren starten, sollten Sie immer daran denken, die zu rasierenden Stellen mit lauwarmem Wasser anzufeuchten. Das öffnet die Poren und schafft beste Voraussetzungen, um möglichst alle Haare mit dem Rasierer zu erwischen.

2. Schritt: Der Griff zum Rasiergel/ -schaum

Nach dem Befeuchten tragen Sie ein pflegendes Rasiergel oder -schaum auf, um sanfter mit den Klingen über die Härchen gleiten zu können. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass Sie den Rasierer nicht auf die zu rasierende Haut drücken, um unnötige Schnitte, etc. zu vermeiden.

3. Schritt: Rasieröl

Egal, ob Sie sich trocken oder nass die Beine rasieren möchten, vier bis fünf Tropfen eines speziellen Rasieröls pflegen Ihre Haut währenddessen ausgiebig und lassen die Klingen schöner über Ihre Haut gleiten.

4. Schritt: Die Richtung ist wichtig

Rasieren Sie Ihre Beine immer entgegen der Haarwuchsrichtung, heißt: von unten nach oben – und NIE andersherum. Wenn es um die Bikinizone geht, ist es deutlich angenehmer, nicht entgegen sondern mit der Haarwuchsrichtung zu rasieren. Unter den Achseln können Sie sich in der Regel frei austoben, denn hier funktioniert es meist am besten kreuz und quer.

5. Schritt: Regelmäßig die Klingen wechseln

Sie verwenden schon relativ lange die jetzige Klinge Ihres Rasierers? Vergessen Sie das Wechseln dieser nicht! Mit stumpfen Rasierklingen verletzen Sie sich schneller und erzielen keine erfreulichen Rasier-Ergebnisse. Je nachdem, wie häufig Sie sich die Beine rasieren, sollten Sie die Klingen mindestens einmal im Monat austauschen. Einwegrasierer werden – wie es der Name bereits verrät – nach einmaligem Gebrauch gewechselt.

Und apropos Klingen: Je mehr Klingen Ihr Nassrasierer besitzt, desto gründlicher wird Ihre Rasur! Empfohlen werden mindestens drei oder mehr Klingen pro Nassrasierer – bestenfalls mit einem zusätzlichen Feuchtigkeitsgleitstreifen, so werden Hautirritationen verhindert.

6. Schritt: Probleme mit Rasierpickeln?

Rasierpickel und rote Stellen sind nach dem Rasieren der Beine immer lästig und unschön anzusehen. Sollten Sie bei Ihnen immer nach dem Nassrasieren auftreten, probieren Sie es mal mit einer Trockenrasur mit einem elektrischen Rasierer. Dieser rasiert empfindliche Körperpartien meist nochmal sanfter.

7. Schritt: Peeling

Verwenden Sie bevor Sie sich die Beine rasieren ein sanftes Peeling, denn das hat denselben Effekt, wie wenn Sie vor der Rasur die Beine mit warmem Wasser anfeuchten – es öffnet die Poren und beugt eingewachsenen Haare vor, da abgestorbene Hautschüppchen von der Hautoberfläche entfernt werden.

8. Schritt: Rasierklingen säubern

Sie säubern immer erst nach der kompletten Rasur Ihre Rasierklinge? Dann sollten Sie spätestens jetzt damit anfangen, sie nach jedem Rasierstrich unter heißem Wasser abzuspülen. Andernfalls verstopfen die rasierten Härchen die Klinge und sorgen dadurch für unschöne Rasur-Ergebnisse.

9. Schritt: Kaltes Wasser

Sie möchten eine gereizte Haut nach dem Rasieren umgehen? Waschen Sie Ihre Beine nach der Rasur mit kaltem Wasser, denn das sorgt dafür, dass sich die Hautporen schneller schließen und beugt so Irritationen vor.

10. Schritt: Sonne meiden

Wenn Sie Ihre Beine rasiert haben, sollten Sie unmittelbar davor und danach die direkte Sonneneinstrahlung meiden, denn das kann unnötige Rasierpickel und gereizte Haut hervorrufen.

Und wenn Rasierpickel doch mal auftreten, dann hilft folgendes:

Egal, wie vorsichtig Sie beim Rasieren sind, es kann immer mal sein, dass Rasierpickel und rote Stellen auftreten. Ist dies bei Ihnen der Fall, dann brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, denn in der Regel heilen sie von selbst ohne eine Behandlung. Sollten Sie die unschönen Pickel und Rötungen dennoch stören, können Sie folgendes tun:

  • Legen Sie ein warmes Handtuch für einige Minuten auf die betroffene Stelle. Das lindert die Rasierpickel und die eingewachsenen Haare können besser durch die Haut kommen.
  • Leiden Sie nicht an Rasierpickel nach dem Beinerasieren, sondern an Rasurbrand, hilft Ihrer Haut vor allem Feuchtigkeit. Durch eine feuchtigkeitsspendende Pflege fangen die geröteten Pickel bestenfalls gar nicht erst zu jucken an.
  • Bei Rasierbrand gilt außerdem: Kühlen mit einer Lotion mit Aloe Vera oder ein kaltes Tuch, um die gereizte Haut zu beruhigen.
  • Sollten sich die Rasierpickel oder geröteten Stellen entzünden, ist eine Behandlung bei einem Dermatologen ratsam.
  • Sie haben sich während des Rasierens geschnitten? Kühlen Sie die betroffene Stelle mit Eiswürfeln oder stoppen Sie die Blutung mit einem Alaunstift.

Wann und wie oft am besten die Beine rasieren?

Während die meisten morgens das Rasieren der Beine in ihre Beauty-Routine einbauen, fanden Experten heraus, dass abends die beste Zeit für eine Rasur ist. Warum? Nachts schwellen die Beine gern mal durch die Wärme im Bett an, wodurch sich am Morgen danach die kleinen Härchen eher noch verstecken und sie so deutlich schwerer zu kürzen sind beim Rasieren.

Wie oft Sie den Rasierer in die Hand nehmen, hängt unter anderem ganz davon ab, welcher Haartyp Sie sind, welche Farbe Ihre Beinhaare haben, wie stark Ihr Haarwachstum ist und wie viel Lust Sie für eine Regelmäßigkeit mitbringen – eine einheitliche Regel gibt es dafür nicht. Neben der Genetik spielen auch die unterschiedlichen Körperregionen eine wichtige Rolle beim Haarwachstum. Achselhaare wachsen zum Beispiel tendenziell deutlich schneller als Beinhaare.

Im Allgemeinen ist es ratsam, sich alle zwei bis drei Tage die Beine zu rasieren, wenn Sie eine besonders glatte Haut erzielen möchten. Stören Sie Stoppeln nicht, reicht auch eine Rasur nach drei bis fünf Tagen. Und wenn Sie sich gar nicht die Beine rasieren möchten, ist das auch vollkommen in Ordnung.

Jetzt sollten Sie sich nicht rasieren:

Unbedingt vermeiden sollten Sie eine Beinrasur, wenn an den zu rasierenden Stellen offene Wunden, Schmerzen, Hautausschlag oder gar Rasurbrand vorliegen.

So bleiben Ihre Beine länger glatt

Seien wir mal ehrlich, wer wünscht sich nach dem Rasieren nicht lange glatte Haut? Einige der obigen Schritte verhelfen Ihnen für einen längeren Zeitraum zu glatten Beinen. Das Peeling vor dem Rasieren beispielsweise. Denn so wird die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen befreit, sodass die Klinge dichter über die Haut gleiten und jedes noch so kleine Haar erwischen kann. Vor dem Rasieren hilft aber auch warmes Wasser, um die Poren zu öffnen und die Beine so perfekt auf die Rasur vorzubereiten. Natürliche Öle wie Kokos- und Macadamiaöl werden gern anstelle von Rasierschaum, -gel und Co. eingesetzt, denn sie pflegen die Haut während der Rasur, machen sie aber auch schön lange geschmeidig – auch noch lange nach der Rasur. Das Beste: Die Öle sorgen auch nach der Rasur für eine optimale Pflege.

Neue Rasierklingen, die immer nur von unten nach oben während der Rasur eingesetzt werden, sorgen ebenfalls für schöne, glatte Beine.

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Welche Pflege kommt nach der Rasur zum Einsatz?

Nachdem Sie Ihre Beine rasiert haben, brauchen Sie Ihre Haut nur trocken zu tupfen. Dann eine feuchtigkeitsspendende (After-Shave)-Lotion oder ein Körperöl (bestenfalls alkoholfrei) direkt auftragen, um die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, sie zu kühlen, zu regenerieren und zu beruhigen. Das Auftragen von Babypuder wird nach dem Rasieren ebenfalls empfohlen, denn es beugt in der Regel Juckreiz vor. So bieten Sie Ihrer Haut einen weiteren Schutz, um Rasurpickel oder Rasurbrand gänzlich nach der Beauty-Routine zu vermeiden.

Auch das Vermeiden von engen Hosen nach dem Beinerasieren ist sehr hilfreich, denn so wird die Haut nicht unnötig gereizt. Geben Sie Ihrer Haut deshalb unbedingt mindestens 15 Minuten Zeit, um sich vollständig nach der Rasur zu erholen.

Generell sollten Sie fernab der Beinrasur daran denken, Ihre Beine mit Körpermilch zu pflegen, damit sie erst gar nicht austrocknen und womöglich zu jucken anfangen.

Was hilft gegen juckende, rasierte Beine?

Wenn die Beine nach dem Rasieren anfangen zu jucken, steckt häufig ein Rasurbrand als Ursache dahinter, der sich durch Reizungen, Rötungen und Jucken sichtbar macht. Es kann aber auch mal vorkommen, dass die Haut danach anfängt zu jucken, weil die Pflege nach der Rasur nicht umfangreich genug war oder gar gefehlt hat. Juckreiz nach der Rasur ist in jedem Fall keine Seltenheit. Auch trockene Haut, stumpfe Rasierklingen oder eine Unverträglichkeit gegenüber Rasierprodukten können juckende Beine nach dem Rasieren verursachen. 

  • So lange Ihre Haut nach der Rasur juckt, sollten Sie sich an den betroffenen Stellen nicht erneut rasieren. Erst, wenn der Juckreiz vollständig abgeklungen ist, ist ein Rasieren wieder empfehlenswert.
  • Die Haut sollte jetzt mit einem antibakteriellen After-Shave-Balsam desinfiziert und beruhigt werden.
  • Fenistil-Creme kann ebenfalls auf die juckende Haut aufgetragen und so der Juckreiz gelindert werden.
  • Wenn Ihre Haut stark juckt, ist Polidocanol ein hilfreiches Mittel, das oberflächlich die Haut betäubt und das Jucken mildern. Alternativ helfen cortisonhaltige Cremes, die entzündungshemmend wirken und den Juckreiz mildern.
  • Cremes mit Aloe Vera beruhigen und kühlen die Haut, wirken Entzündungen entgegen und dämmen den Juckreiz ein.

Zu den beliebten Hausmitteln zählen:

  • Umschläge mit verdünntem Apfelessig: Auf einen Liter Wasser kommt ein Esslöffel verdünnter Apfelessig, der den Juckreiz lindert. Auch Umschläge mit Joghurt oder Quark sind sehr gern gesehen, auch sie helfen Ihnen beim Kampf gegen den Juckreiz. Wenn der Quark oder Joghurt auf der betroffenen Stelle getrocknet ist, können Sie ihn einfach wieder abwaschen.
  • Wacholderbeer-Öl: Reiben Sie zweimal täglich nach der Rasur Ihre Beine mit dem Öl ein, beruhigt sich die Haut und das Jucken schwindet.
  • Johanniskrautöl und Nachtkerzenöl: Sind vor allem beliebt, weil sie eine hautberuhigende Wirkungen besitzen.

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